Kastanienbraten mit Steinpilzen, Roti de chataignes aux cepes

Auch dieses wunderbare Rezept ist nicht von mir, sondern von Ardeche Uli, den fleissige Leser vielleicht schon kennen. Uli organisiert sehr persönliche Wanderreisen im Herzen der Ardeche, die ich sehr empfehlen kann. Eine Woche totale Entspannung mit gemeinsamen Kochen, wobei Uli kocht und die Teilnehmer schnippeln und mithelfen. Für dieses Rezept waren wir auf der Suche nach Steinpilzen. Wir fanden keine, worauf Uli meinte, wenn wir keine sehen, sind auch keine da. Das ist doch einleuchtend, oder. Wir so: vielleicht sind sie(die Steinpilze) in der Nähe. Dann brach Ulis rheinischer Humor völlig durch mit der Bemerkung „ Steinpilze sind eher nicht in der Nähe, die haben ein relativ lethargisches Fluchtverhalten“. Wir konnten den Kastanienbraten dennoch zubereiten, Dank Ulis Weitsicht.

Kastanienbraten mit Steipilzen, Roti de chataignes aux cepes

Zutaten
  • 200 gramm Steinpilze, Steinpilzchampignon gehen auch
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 gramm gekochte Esskastanien, gibt’s zur Zeit im Supermarkt
  • 50 gramm Walnüsse
  • 50 gramm Semmelbrösel
  • 2 Eier
  • Rosmarin und Thymian, 2 Stängel Petersilie
  • 200 ml Sahne
  • 6 Esslöffel Olivenöl
  • 30 gramm Butter
  • 2 Safranfäden
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die Zwiebel, den Knoblauch und die Steinpilze feinhacken, im Olivenöl gut anbraten. Die Kräuter fein hacken und zugeben. Die Hälfte der Kastanien zerdrücken, mit den gemahlenen Walnüssen, der fein gehackten Petersilie, den Semmelbrösel mischen. Die Eier und Sahne unterziehen. Die Pilzmasse unter heben. Die restlichen Esskastanien zugeben. Mit Salz und Pfeffer gut würzen. Es sollte eine richtig  feste Farce entstehen. In einer gut gebutterten Form bei 200 Grad ca. 35 Minuten backen. 10 Minuten auskühlen lassen. Während der Kastanienbraten im Ofen ist. Den Wirsing in Streifen schneiden, vorher die Strünke entfernen. Die Butter im Topf erhitzen, den Wirsing zugeben, andünsten, mit einer halben Tasse Wasser aufgiessen und garen. Anschliessend mit der der restlichen Sahne ablöschen und die Safranfäden zugeben. Ich muss zugeben, ich hatte geschummelt, weil kein Safran im Hause war, habe ich das schöne gelb mit Kurkuma erzeugt. Den Wirsing auf dem Teller anrichten, die Kastanienbratenscheiben auflegen und mit der Sauce saucieren. Viel Spass bei dem Nachkochen, das ist wirklich lecker und ein Festtagsbraten für Vegetarier.

Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.
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Gargantua 14:53