Saiblingfilet mit Kürbiscreme, gebackenem Kürbis, Pfifferlingen und Bohnen

Schön, wenn man diese Herbstgemüse so miteinander kombinieren kann. Dazu sollte es frische Saiblingfilets geben. Der Saibling den ich erstanden hatte, war riesig und für 1 Essen wirklich zu viel. Eigentlich wollte ich an dieser Stelle bei aalfred nachlesen, was es mit dem Saibling auf sich hat. Aalfred wusste wirklich viel über Fische. Und jedem Ende wohnt kein Zauber inne. Die Seite Aalfred gibt’s nicht mehr, schade. Zumal Wiki nicht gerade viel über diesen leckeren Speisefisch weiß. Außer dass die fischereiwirtschaftliche Nach- und Aufzucht sich schwierig gestaltet und daher nur eine vergleichsweise geringe Zahl in den Handel kommt. Stimmt! Gibt es eher selten an meiner Fischtheke. Wenn man den Saibling bekommt, sollte man ihn gut festhalten. Denn obwohl mein Exemplar nachweislich tot war, flutsche es durchs Spülbecken, als sei es quicklebendig. Er umgibt sich mit einer Gleitschicht, dagegen sind Forellen geradezu „griffig“, vielleicht kommt das von seinem Lebensraum, dem eiskalten Wasser. Wenn ich da leben müsste hätte ich bestimmt auch so einen Schutzfilm. Das Filettieren dieses durchaus noch lebhaften Saiblings will ich hier nicht näher beschreiben, aber es war einer Küchenschlacht relativ ähnlich.

 Zutaten pro Person
  •  1 Saiblingfilet
  • 2 Esslöffel Albaöl
  • 20 g Kürbiswüfel für die Kürbiscreme
  • 2 Esslöffel Gemüsebrühe
  • 1/4 kleiner Hokkaidokürbis
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 100 g Pfifferlingen
  • 2 Esslöffel Albaöl
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1 Handvoll Stangenbohnen
  • 1 Essloffel Albaöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Pfeffer und Salz

Zubereitung

Den Hokkaidokürbis waschen trocken tupfen, aufschneiden und die Kerne entfernen, anschließend vierteln. Ein kleines Viertel Kürbis in feine Würfel schneiden und in gesalzenem Wasser garen. Die Stangenbohnen waschen, abtropfen lassen, und putzen. Die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Den Knoblauch im erwärmten Albaöl anschwitzen. Die Bohnen zugeben und nach zwei Minuten mit etwas Wasser aufgießen und die Stangenbohnen garen. Die Pfifferlinge mit der Gemüsebürste reinigen. Die Lauchzwiebel waschen, trocken tupfen und in feine Ringe schneiden. Die Pfifferlinge im erhitzen Albaöl anbraten, die Lauchzwiebelringe zugeben und beide ca. 5 Minuten schmoren. Erst zum Ende die Pfifferlinge salzen und pfeffern. Den Hokkaidokürbis in etwas größere Würfel schneiden, leicht salzen und in Olivenöl braten. Die Gemüse warm halten, aber nicht mehr garen. Das Saiblingfilet auf beiden Seiten salzen. Auf der Fleischseite anbraten und anschließend auf der Hautseite fertig garen. Die gegarten Hokkaidowürfel mit dem Pürierstab zermusen, nach Bedarf pfeffern und salzen und ein wenig Gemüsebrühe zugeben, bis eine schöne Creme entsteht. Das ist die Sauce zum Saibling. Den Saibling aus der Pfanne nehmen und mit der Kürbiscreme überziehen. Für dieses leckere Herbstessen braucht es keine anderen „Sattmacher“ . Die Pilze und die gebratenen Kürbiswürfel machen echt satt.

Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.
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0 Kommentare zu “Saiblingfilet mit Kürbiscreme, gebackenem Kürbis, Pfifferlingen und Bohnen

  1. Super Idee mit dem Saibling. Mit Kürbisgemüse und Pfifferlingen hab
    ich den auch noch nicht gegessen. Mit Quitte schmeckt er aber auch
    ziemlich lecker….aber ob Quitte oder Kürbis, beides passt auf
    jeden Fall super zur Jahreszeit…wird auf jeden Fall nachgekocht !

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Saiblingfilet mit Kürbiscreme, gebackenem Kürbis, Pfifferlingen und Bohnen

Gargantua 9:44