Vorsicht scharf! Nepalesisches Hühnchencurry

Foto Scharfes nepalesisches Hühner-Curry

Scharfes nepalesisches Hühner-Curry

Wer bei diesem Wetter noch nicht genug schwitzt, der sollte unbedingt dieses Hühnchencurry ausprobieren. Aber Achtung, es ist wirklich sehr scharf! Empfindliche Zeitgenossen sollten daher die frische Chilischote entkernen und bei der Currymischung eventuell etwas weniger gemahlene Chili nehmen.

Aber egal, wie scharf man es nun mag, dieses Curry ist ausgesprochen lecker. Die selbstgemachte Currymischung macht sich einfach bezahlt. Da kommt kein gekauftes Currypulver mit. Auch die Gemüsemischung hat mir sehr gut gefallen. Etwas ungewöhnlich fand ich den Fenchel. Aber auch der passte sehr gut dazu, da sein Aroma nur dezent zum Vorschein kam und das Gericht nicht dominierte.

Bisher war mir die nepalesische Küche kein Begriff. Zumindest dieses Curry könnte ebensogut aus Indien stammen. Aber das ist wohl kein Wunder angesichts der geografischen Nähe der beiden Länder. 😉

Zutaten
  • 400g Hühnchenbrustfilet
  • 1 rote Paprika
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Zwiebel
  • 200 g Möhren
  • 1 Fenchelknolle
  • 2 Kaffir-Zitronenblätter
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Limone
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 frische Chilischote
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 300 ml Kokosmilch
  • 3 EL Erdnussöl
  • Salz
  • Pfeffer
Für die Currymischung
  • 1/4 TL geriebene Muskatnuss
  • 2-cm-Stück Ingwer
  • 3 ganze Gewürznelken oder 1 TL gemahlen Nelken
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Korianderkörner
  • 1TL gemahlener Kardamom
  • 1/2 TL Bockshornkleesamen
  • 2 TL Kurkumapulver
  • 1/4 TL gemahlene Chili

Portionen: 3
Zubereitungszeit: 35 Minuten

Zubereitung

Die Hühnchenbrust unter fließendem Wasser abspülen, mit Küchenkrepp gut abtrocknen und in Würfel schneiden. Die Paprika waschen, entkernen und ebenfalls in Würfel schneiden. Die Zwiebel, Frühlingszwiebeln, Möhren, und den Fenchel putzen und in dünne Scheiben schneiden. Die Chili ggf. entkernen und zusammen mit dem Knoblauch sehr fein hacken. Den Ingwer schälen und reiben. Die Petersilie waschen, gut trocken schütteln, die Blätter abzupfen und fein hacken.

Alle Zutaten für die Currymischung in einen Mörser geben und sorgfältig zerreiben, so dass eine homogene Mischung entsteht. Auf keinen Fall sollten noch irgendwelche Gewürzkörner darin vorkommen. Wer mag kann auch alles in der Gewürzmühle mahlen und zum Schluss nur noch den geriebenen Ingwer untermischen.

Als nächsten sollte man schonmal den Reis aufsetzen, denn das Curry geht ab jetzt sehr flott.

Das Öl im Wok stark erhitzen und das Hühnerfleisch unter ständigem Rühren ca. 4 Minuten braten, bis es leicht gebräunt ist. Aus dem Wok nehmen und beseite legen. Eventuell noch etwas Öl zugeben und das Gemüse in den Wok. Weitere 5 Minuten unter Rühren braten. Das Gemüse zur Seite schieben und die Currymischung in die Mitte geben und eine Minute anrösten bis sie anfängt zu duften. Salz, Pfeffer, Knoblauch, Zitronenblätter, Lorbeerblätter und Chilischote zugeben, mit der Kokosmilch aufgiessen und alles gut durchrühren. Das Hühnerfleisch zurück in den Wok geben und noch drei bis vier Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Zitronen- und Lorbeerblätter entfernen. Mit dem Limonensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und die gehackte Petersilie darüber streuen.

Mit dem Basmatireis servieren.

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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2 Kommentare zu “Vorsicht scharf! Nepalesisches Hühnchencurry

  1. Ich glaube, dass könnte zu meinem Lieblingsgericht werden. Ich liebe scharfes Essen. Das MUSS ich demnächst nachkochen. Wunderbar.

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Vorsicht scharf! Nepalesisches Hühnchencurry

Jürgen 11:50