
Syrien ist ja seit einiger Zeit fast täglich in den Schlagzeilen. Leider sind es keine guten Nachrichten, die von dort kommen. Und ich hoffe sehr, dass die Menschen dort es bald schaffen, ihren brutalen Dikator dorthinzuschicken, wo seine Ex-Amtskollegen aus Tunesien, Ägypten oder Lybien bereits sind.
Aber dies hier ist kein Polit-Blog und so will ich mich einer angenehmen Seite des Landes widmen: dem Essen. Fatet Dajaj ist jetzt nicht auf Syrien beschränkt. Ich habe beim Stöbern in meiner Rezeptesammlung auch eine Version aus dem Libanon gefunden. Die war statt mit Huhn mit Lamm zubereitet, aber ansonsten recht ähnlich.
Es ist ein recht üppiges Rezept, mit den in Öl frittierten Fladenbrotstücken und dem in Butter gebratenen Hähnchenfleisch. Aber es ist ausgesprochen lecker. Ich war erstaunt, wie würzig die Hühnerbrühe geworden war, mit den paar Nelken, Kardamomkapseln, Pfefferkörnen und etwas Zitrone und Zwiebeln. Dadurch bekommt der Reis, der dann in dieser Brühe gekocht wird, ein besonders feines Aroma. Zusammen mit der Joghurtsoße eine schmachhafte Angelegenheit. Nur, man muss etwas Zeit für dieses Gericht einplanen, unter einer Stunde ist es nicht zu schaffen. Allerdings kann man das Hähnchen schon am Vortag kochen und am nächsten Tag dann nur noch 10 Minuten in der Brühe fertig garen
Zutaten
- 1 kg Hähnchenteile (z.B. Keule mit Rückenanteil, aber keine Hähnchenbrust ohne Haut und Knochen)
- 150 g Basmati-Reis
- 3 Knoblauchzehen
- 300 g Naturjoghurt
- 1 grosse Zwiebel
- 1 unbehandelte Bio-Zitrone
- 4 Gewürznelken
- 2 Kardamomkapseln
- 1 TL Pfefferkörner
- Salz
- Pfeffer
- 2 dünne arabisch Fladenbrote
- Öl zum Frittieren
- 50 g gehobelte oder gestiftete Mandeln
- 3 EL Butter
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