Weingut und Weinstube Pia Stassen, im Mittelrheintal

Was können Winzer ausser Wein, noch am Besten, beispielsweise Winzerpfanne

Leckeres vegetarisches Winzerpfännchen

Leckeres vegetarisches Winzerpfännchen

Was macht man an einem Brückentag, natürlich einen Ausflug und wenn Petrus mitspielt wird es auch noch richtig schön.   Wir haben aber nicht die Brücke genommen, sondern sind mit der Fähre gefahren, im romantischen Mittelrheintal. Aber erst mal durften wir wieder mal das Leben in vollen Zügen geniessen, nein nicht DB sondern die Betreiber der Mittelrheinstrecke, VIAS waren es diesmal. Der Zug zwischen Wiesbaden und Rüdesheim war unerträglich voll. Aber Gott sei Dank wurde Rüdesheim „erfunden“ und alle Freunde des gepflegten Trubels waren dann weg, und wir hatten wieder Spass im schönen Rheintal.

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Osterausflug, ohne Stress ?!

 

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Zum Grünen Baum in Bacharach

Wie schön, wenn man seinen Osterausflug ohne volle Strassen, ohne überfüllte Gaststätten und in Ruhe geniessen kann. Wie soll das gehen?

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Einfach eine Woche vor Ostern in den gewählten Ort fahren. Bacharach war unser Ziel. An manchen Sonnentagen und bestimmt auch an Ostern, sehr zur Freude der örtlichen Gastronomie, wunderbar gefüllt. Da rollt der Rubel, ups natürlich der €. Schiffe schauen am Rhein in der Sonne ist einfach schön. Unser Favorit war auf jeden Fall ein schicker, gelber Frachter mit Schweizer Wappen auf dem Bug und einer holländischer Flagge am Heck. Gibt es da eine Allianz zwischen Gouda und Gryerzer von der wir nichts wissen? Wir jedenfalls haben zunächst die Werner Kapelle besucht, eine beeindruckende Ruine der rheinischen Gotik. Um dann eine Allianz zwischen einem Tellergericht und dem hungrigen Magen zu finden. Fündig wurden wir im Grünen Baum, Gutsausschank des Weinguts Bastian. Weiterlesen

Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Gutsausschank Weingut Trenz, Johannisberg im Rheingau

Die dreier Weinprobe im Gutsausschank Trenz

Die dreier Weinprobe im Gutsausschank Trenz

Wer sich am friedlichen Osterfest freiwillig in die Klauen der friedlichen Oster-Ausflugs-Gastronomie begibt ist entweder verrückt, oder ein narrischer Zänker, der sein friedliches Ostermahl mit einem Action-Blockbuster im Fernsehen verwechselt. Das soll kein Pauschalurteil sein. Es gibt auch die Alternativen, manchmal nur wenige Meter entfernt vom „Ausflugstempel“. So ist das hier. Der Gutsausschank Trenz liegt in der Schulstrasse der Gemeinde Johannisberg. In der Schulstrasse befinden sich nicht die Schlösser. Hier leben Schüler, Lehrer und Winzer! Menschen nahe dran am Leben. Der Gutsausschank ist auch nahe dran am modernen Leben.

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Weinwirtschaft Laquai, gut Essen und Trinken

Am schönsten ist es im Mittelrheintal (für alle, die bei dieser Geographiestunde gefehlt haben: Das ist der Rheindurchbruch durch das rheinische Schiefergebirge, das Rheintal zwischen Rüdesheim und Koblenz)  im Spätsommer und im frühen Herbst. Am frühen Morgen ist es noch recht frisch, der Nebel hängt über dem Fluss und über den Weinbergen. Wenn man aus dem Burgfenster von Burg Stahleck schaut, ein wunderbarer Blick auf die noch nebeligen Weinberge und das untrügerische Wissen, die Sonne wird den Nebel an diesem Tag noch platt machen. Es kann losgehen, ein kurzes Stück mit dem Schiff, dort wird gerade eine Weinprobe auf japanisch gehalten, mit japanischen Bestellzetteln auf dem bestimmt リースリング steht. Es ist schon eine witzige Welt. Ich wollte ja eine Weinstubenkritik schreiben, aber dazu musste ich erst einmal durch das schöne Rheintal, den Freistaat Flaschenhals, nach Lorch laufen, und das geschah bei herrlichem Sonnenschein, die Sonne hatte gewonnen, mein Kopf, trotz Mütze und Sonnenschutz, ebenfalls – die Farbe Rot.

Gottseidank liegt der Garten der Weinwirtschaft Laquai im Schatten, so dass ich nicht weiter leiden musste, im Gegenteil mit einem Riesling trocken wurde ich herrlich erfrischt, leicht und etwas säurebetont war er. Essen gabs natürlich auch und richtig gutes, ein knackig frischer Salat mit selbstgemachtem Dressing und gerösteten Kürbiskernen.

Als Hauptgang hatte ich Rumpsteak mit Kräuterbutter und Bratkartoffeln. Das Steak à point gebraten, die Kräuterbutter ebenfalls selbst gemacht und die Bratkartoffeln waren perfekt gebratene Würfelkartoffeln. Dazu hatte ich einen Cabernet Sauvignon, ja Sie lesen richtig: ein Cabernet Sauvignon aus dem Rheintal. Dunkel in der Farbe, mit den typischen Aromen nach schwarzen Beeren und einem schönen Abgang und fast ohne Tannine. Leider kann man auf der Weingut-Internetseite nicht mehr darüber lesen. Trotzdem eine interessante Entdeckung. Weinwirtschaft Laquai ist jetzt nicht eine typische Straußwirtschaft, sondern eher die kleine, gemütliche Weinstube mit etwas gehobener Küche. Die Schoppenweine zwischen € 2,70 für den trockenen Riesling und € 4,50 für den Cabernet Sauvignon. Die kleineren Gerichte wie Käseteller, Wildschweinsülze, oder Wildschweinbratwürste sind unter € 10. Lammrücken, Rumpsteak oder die Wispertalforelle zwischen € 10 und € 16,50. Der Service ist freundlich und aufmerksam.

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Weinhaus Heilig Grab, Boppard

Wo anders als in einem Gasthaus mit diesem Namen kann man einen Karfreitag besser verbringen? Eine ausgiebige Wanderung durch den Bopparder Hamm, die grosse Rheinschleife, mit einer 75 ha grossen Weinbaufläche im Steillagenanbau, Hangneigung bis zu 80 %, da rutscht ein normal Sterblicher schon beim Hinsehen den Berg runter, machte Lust auf eine Weinstube in der Altstadt. Ein winziges Schild an einem Weinbergpfosten wies auf eine Weinstube Heilig Grab hin, in der Zelkesgasse, gegenüber dem Bahnhof. Zurück in Boppard fand sich an der Uferpromenade auch gleich ein Hinweis „zum Bahnhof“, wo auch die Zelkesgasse leicht zu finden war. Schon von außen ein rustikales Ambiente mit Butzenscheiben, ein ehr kleiner Eingang mit einem kleinen Flur und dann der Eintritt in die Gaststube, mit Dielenfussboden, rustikalen Holztischen und einer einladenden Gemütlichkeit, die einem sofort sagt: hier will man bleiben.

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Weinhaus Heilig Grab, Boppard

Gargantua 19:13