Sauvignon blanc, der Sommerwein oder David gegen Goliath

Sauvignon blanc, der Sommerwein!

Sauvignon blanc, der Sommerwein!

Ich denke meinen ersten richtig guten Sauvignon blanc habe ich in Saumur im Loiretal getrunken. Er war ein Geschmackserlebnis, dass ich so noch  nicht kannte. Eine Explosion von grünen Aromen, Stachelbeere und Johannisbeere, ich finde auch grünen Apfel und Paprika. Warum aber David gegen Goliath. Sauvignon blanc ist eine unglaublich variantenreiche Rebsorte und ich stelle ein Leichtgewicht aus Spanien und eine echte Weissweingranate aus Südfrankreich vor.

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Weingut und Weinstube Pia Stassen, im Mittelrheintal

Was können Winzer ausser Wein, noch am Besten, beispielsweise Winzerpfanne

Leckeres vegetarisches Winzerpfännchen

Leckeres vegetarisches Winzerpfännchen

Was macht man an einem Brückentag, natürlich einen Ausflug und wenn Petrus mitspielt wird es auch noch richtig schön.   Wir haben aber nicht die Brücke genommen, sondern sind mit der Fähre gefahren, im romantischen Mittelrheintal. Aber erst mal durften wir wieder mal das Leben in vollen Zügen geniessen, nein nicht DB sondern die Betreiber der Mittelrheinstrecke, VIAS waren es diesmal. Der Zug zwischen Wiesbaden und Rüdesheim war unerträglich voll. Aber Gott sei Dank wurde Rüdesheim „erfunden“ und alle Freunde des gepflegten Trubels waren dann weg, und wir hatten wieder Spass im schönen Rheintal.

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Osterausflug, ohne Stress ?!

 

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Zum Grünen Baum in Bacharach

Wie schön, wenn man seinen Osterausflug ohne volle Strassen, ohne überfüllte Gaststätten und in Ruhe geniessen kann. Wie soll das gehen?

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Einfach eine Woche vor Ostern in den gewählten Ort fahren. Bacharach war unser Ziel. An manchen Sonnentagen und bestimmt auch an Ostern, sehr zur Freude der örtlichen Gastronomie, wunderbar gefüllt. Da rollt der Rubel, ups natürlich der €. Schiffe schauen am Rhein in der Sonne ist einfach schön. Unser Favorit war auf jeden Fall ein schicker, gelber Frachter mit Schweizer Wappen auf dem Bug und einer holländischer Flagge am Heck. Gibt es da eine Allianz zwischen Gouda und Gryerzer von der wir nichts wissen? Wir jedenfalls haben zunächst die Werner Kapelle besucht, eine beeindruckende Ruine der rheinischen Gotik. Um dann eine Allianz zwischen einem Tellergericht und dem hungrigen Magen zu finden. Fündig wurden wir im Grünen Baum, Gutsausschank des Weinguts Bastian. Weiterlesen

Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Gutsausschank Weingut Trenz, Johannisberg im Rheingau

Die dreier Weinprobe im Gutsausschank Trenz

Die dreier Weinprobe im Gutsausschank Trenz

Wer sich am friedlichen Osterfest freiwillig in die Klauen der friedlichen Oster-Ausflugs-Gastronomie begibt ist entweder verrückt, oder ein narrischer Zänker, der sein friedliches Ostermahl mit einem Action-Blockbuster im Fernsehen verwechselt. Das soll kein Pauschalurteil sein. Es gibt auch die Alternativen, manchmal nur wenige Meter entfernt vom „Ausflugstempel“. So ist das hier. Der Gutsausschank Trenz liegt in der Schulstrasse der Gemeinde Johannisberg. In der Schulstrasse befinden sich nicht die Schlösser. Hier leben Schüler, Lehrer und Winzer! Menschen nahe dran am Leben. Der Gutsausschank ist auch nahe dran am modernen Leben.

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Herbstfundsache: Elbling von der Obermosel

Elbling vom Weingut Befort

Alte Rebsorten wieder zu entdecken kann wirklich ein Erlebnis sein. Elbling ist nicht in unserem (Rheingauer) Fokus. In Nittel an der Obermosel ist er durchaus im Fokus, stellt Elbling doch dort 75 % der Rebfläche. Wir haben den Elbling in Luxemburg kennen gelernt. Und wir fanden ihn richtig lecker. Leicht von der Gradation, spritzig und dabei mit feiner Frucht, ohne aufdringlich zu sein. Wir hatten natürlich ein paar Flaschen mitgenommen. Bekanntermassen halten so ein paar „Urlaubsflaschen“ nicht lange. Man „sehnt“ sich zurück auf die nebelverhangene Sauer, auf den Gasofen der bollerd, und schwupps sind die geliebten Mitbringsel weggesoffen. Es musste Nachschub her, und zwar Elbling. Es war das Weingut Befort, einmal, weil es eine super, schicke Webseite hat. Seine Weine haben schlichte, schöne Labels, und ich behaupte ja immer: wer gute Labels macht, macht auch gute Weine. Irgendwie denke ich, der Winzer strebt Perfektion für seine Ausstattung an, folglich will er das auch für seinen Wein. Der zweite Grund war Chateau Beaufort im Müllertal. Chateau Beaufort auf  Letzteburgisch Befort in der gleichnamigen Gemeinde, Gemeng Befort, und da waren wir schliesslich in unserem kleinen Ferienhaus. Das war doch eine Einladung den Elbling von Hans Befort zu kaufen. Stammt er etwa aus Befort?. Hat er das Schloss nur verkauft, um auf der deutschen Seite mit seiner Liebsten Wein zu machen? Wenn es so war, dann hat er alles richtig gemacht. Es ist ein frischer Elbling, süffig, zum Reinsetzen, selten habe ich ein so schönen runden Schoppenwein getrunken, mit mässigem Alkoholgehalt und frischer Säure.  Für meinen Geschmack hätte die Restsüsse etwas geringer ausfallen dürfen.

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Kloster Eberbach, ein schönes Ausflugsziel im Rheingau

Kloster Eberbach, die Kirche

Die Zisterzienser wussten schon wo es schön ist. Das finden wir heute. Aber für für die Mönche im 12 Jhdt. war es nicht die Frage schön oder nicht schön, sondern es war die Frage gibt es dort sauberes Wasser, und wieviel davon? Und sauberes Wasser brauchte man vor allem für die Versorgung des Klosters, für die Kranken, bspw. in der benediktinischen Regel 36 heisst es: man biete den Kranken, sooft es ihnen gut tut, ein Bad an. Sauberes Wasser brauchte man auch zur Weinbereitung, nicht um es in den Wein zu kippen. Das haben die Menschen erst viel später mit der Weinpanscherei gelernt. Man brauchte frisches, sauberes Wasser zum Reinigen der Keltern und der Fässer.

Kloster Eberbach eingebettet im Tal

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Lorcher Kulturtage: Weinwanderung von Aßmannshausen nach Lorch

Eine Weinwanderung am Tag der deutschen Einheit fand ich eine nette Idee. Im Rahmen der Lorcher Kulturtage bot der Kultur- und Heimatverein Lorch am letzten Wochenende eine Wanderung von Aßmannshausen nach Lorch an. Durch die Weinberge mit drei Zwischenstopps zur Weinverkostung und abschließendem Vesper im Kolpinghaus in Lorch. Leider verschwieg der Veranstaltungshinweis auf der Website der Stadt Lorch, dass man sich eigentlich dazu anmelden musste. Und so standen wir unwissend um Punkt 12 Uhr auf dem Parkplatz beim Wispergrill an der alten B42 in Lorch. Als der Bus kam, waren rund 60 weitere Teilnehmer eingetroffen und wir bekamen Bedenken, ob wir überhaupt noch einen Platz ergattern würden. Aber alle Bedenken waren unbegründet. Völlig unbürokratisch wurden wir in die Teilnehmerliste eingetragen, entrichteten unseren Obolus von 15 € pro Person und stiegen ein.

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Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Weinhaus „Zur Pfalz“, eine Perle im Freistaat Flaschenhals

Im Freistaat Flaschenhals? Ist das in der Nähe von Mainz, er ist! Dann ist er eine Erfindung des Mainzer Karnevals, ist er nicht und es gab ihn wirklich, mit eigenem Geld und mit eigener Verwaltung. Die Geschichte ist skurril, geschah 1919, als nach ersten Weltkrieg, die Besatzungszonen im Rheintal aufgeteilt, eigentlich mit dem Zirkel gezogen, wurden und ein schmaler Streifen zwischen St. Goarshausen und Rüdesheim übrigblieb und auch nicht besetzt wurde. Auf der Seite vom Weingut Bahles sieht man die Grenzziehung und auf der Wikiseite kann man etwas mehr über diese Geschichte nachlesen.

Doch zurück zu den feinen Sachen, die nicht im Geschichtsbuch stehen und die auf dem Teller oder im Glas sind. Auf der Karte finden sich die üblichen Verdächtigen einer Weinstube, die Hausmacher Wurst, Wildweinschweinsülze mit Bratkartoffeln, der Spundekäse, Weinkäse in guter Qualität, zu moderaten Preisen, und in Portionen die auch den hungrigen Radler oder Wanderer satt bekommen, und nicht die Hände über dem Kopf zusammenschlagen lassen, nach dem Motto “mein Gott, wer soll das denn alles essen“. Weniger ist eben manchmal mehr ! Unser Favorit, vor allem für Damenwelt, ist immer wieder der vegatarische Flammkuchen mit grünen, schwarzen Oliven, Tomaten und Schafskäse, selbstgemacht, und wirklich lecker. Die geräucherten Forellenfilets von der Wisperforelle mit Merettichsahne und richtig guten Bratkartoffeln. Der Flammkuchen kostet € 6,80, die geräucherte Forelle € 8,20.

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Weinhaus „Zur Pfalz“, eine Perle im Freistaat Flaschenhals

Gargantua 21:35