Pasta mit Rindfleisch, grünen Bohnen und Gorgonzola von Christian Rach

Foto: Pasta mit Rindfleisch grünen Bohnen und Gorgonzola

Pasta mit Rindfleisch grünen Bohnen und Gorgonzola

Im ersten Moment fand ich die Kombination von grünen Bohnen und Gorgonzola etwas ungewöhnlich. Aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass ein Profi wie Rach unpassendes Zutaten in einem Gericht verarbeitet und probieren geht ja bekanntlich über studieren. Und tatsächlich ist das ziemlich lecker. Ich habe einen milden Gorgonzola genommen und der war genau richtig. Ein schnelles Feierabendessen, dass nach 30 Minuten auf dem Tisch steht. Auf dem Bild fehlen übrigens die Kürbiskerne. Die lagen zum Zeitpunkt des Fotografierens noch in der Küche. Was mir aber erst einfiel, als ich schon angefangen hatte zu essen. 😉

Zutaten
  • 200 g grüne Bohnen
  • Salz
  • 200 g Nudeln, z.B. Penne oder Rigatoni
  • 250 g Rumpsteak oder Filetsteak vom Rind
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 30 g Kürbiskerne
  • 2 EL Olivenöl
  • 40 g Gorgonzola
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 EL Butter
  • 250 ml Rinderbrühe

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Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Weingut und Weinstube Pia Stassen, im Mittelrheintal

Was können Winzer ausser Wein, noch am Besten, beispielsweise Winzerpfanne

Leckeres vegetarisches Winzerpfännchen

Leckeres vegetarisches Winzerpfännchen

Was macht man an einem Brückentag, natürlich einen Ausflug und wenn Petrus mitspielt wird es auch noch richtig schön.   Wir haben aber nicht die Brücke genommen, sondern sind mit der Fähre gefahren, im romantischen Mittelrheintal. Aber erst mal durften wir wieder mal das Leben in vollen Zügen geniessen, nein nicht DB sondern die Betreiber der Mittelrheinstrecke, VIAS waren es diesmal. Der Zug zwischen Wiesbaden und Rüdesheim war unerträglich voll. Aber Gott sei Dank wurde Rüdesheim „erfunden“ und alle Freunde des gepflegten Trubels waren dann weg, und wir hatten wieder Spass im schönen Rheintal.

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Pikantes für den Grillabend: Scharfer thailändischer Rindfleischsalat

Foto: Scharfer thailändischer Rindfleischsalat

Scharfer thailändischer Rindfleischsalat

Besonders lecker wird dieser Salat, wenn man das Fleisch auf dem Holzkohlengrill zubereitet und dann heiß in den Salat gibt und diesen sofort noch lauwarm serviert. Aber nicht nur für den Grillabend ist dieser leckere Thai-Salat geeignet. Auch bei einem sommerlichen Abendessen macht er sich bestens auf dem Tisch. Serviert man Klebreis dazu oder etwas Baguette wird daraus ohne weiteres auch eine Hauptmahlzeit, so wie bei mir diesesmal. Dazu wird das Fleisch in der Pfanne (wenn vorhanden eine Grillpfanne nehmen) angebraten und dann langsam im Backofen fertiggegart. In der Zwischenzeit kann man die übrigen Zutaten vorbereiten. Das Fleisch bleibt durch das langsame Garen bei niedriger Temperatur schön saftig – sogar wenn man es am liebsten durchgebraten mag.

Zutaten
  • 250 g Rumpsteak
  • 2 EL Erdnussöl
  • ½ kleine Salatgurke
  • 10 Kirschtomaten
  • 1 rote oder weiße Zwiebel
  • 3 Schalotten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2-3 Limetten (ergibt ca. 8 EL Limettensaft)
  • 2-3 EL Palmzucker (ich habe ersatzweise braunen Zucker genommen)
  • 3-4 EL Fischsoße
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 rote Chilischoten
  • 2 Stängel Koriander
  • 5 – 6 Blätter Minze
  • 1 EL Sesamöl
  • 6-8 Blätter Eisbergsalat, Pflücksalat o.ä.
  • 2 EL roher Reis

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Jürgen
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Rindergeschnetzeltes mit grünem Spargel und Estragonsoße

Foto Rindergeschnetzeltes mit grünem Spargel und Estragonsoße

Rindergeschnetzeltes mit grünem Spargel und Estragonsoße

Zur Feier des Tages (und weil Rumpsteak gerade im Angebot war) gab es heute Rindergeschnetzeltes mir frischem Spargel und Estragon direkt aus dem Garten. Gefunden habe ich das Rezept bei eatsmarter.de. Hatte ich schon erwähnt was das für eine schöne Webseite rund ums Thema „Essen“ ist? Das Rezept ist nicht nur einfach, sondern auch superschnell gemacht. Ich war nach weniger als einer halben Stunde fertig. Ich weiß gar nicht, wieso bei eatsmarter.de eine Kochzeit von 40 Minuten angegeben ist.

Im Original kommt Sojacreme in die Soße. Da ich die nicht mag und dementsprechend auch nicht im Hause habe, kam Créme fraîche hinein. Zusammen mit dem Weißwein und dem Bratensatz ergibt das eine sehr leckere Soße. Und beim nächsten Mal versuche ich dann noch an die Pistazienkerne zu denken. Die lagen nämlich nach dem Essen noch immer eingepackt in ihrer Tüte auf dem Küchentisch. 😉 Als Beilage gab es Bandnudeln. Kartoffelbrei kann ich mir aber auch gut dazu vorstellen. Bei eatsmarter.de wird Apfel-Selleriepüree empfohlen, aber das gefiel mir jetzt so gar nicht.

Zutaten
  • 400 g grüner Spargel
  • 1 große Zwiebel (möglichst eine rote oder weiße)
  • 250 g mageres Rindfleisch (z.B. Filet oder Rumpsteak)
  • 20 g Pistazienkerne
  • 3 Stängel Estragon
  • 2-3 EL neutrales Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 TL Zucker
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 125 ml Hühnerbrühe
  • 200 g Créme fraîche

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Jürgen
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Roastbeefröllchen mit getrüffelten Bandnudeln

Das stand ja nu mal garnicht auf meinem Speiseplan, Roastbeefröllchen. Es kam so. Für zwei Personen war das Essen geplant, und dann meldet sich ein dritter „Mitesser“ an. Und diesen will man nicht abweisen, weil man ihn gerne wiedersieht. So wurden aus den Roastbeefs, die zugegebenerweise auch richtig dick geschnitten waren, jeweils 3 Roastbeefröllchen. 2 x 3 = 6, macht für jeden 2 Fleischröllchen, da kann man doch nicht meckern. Das sieht nach einer ordentlichen Portion für jeden aus. Roastbeefröllchen hatte ich noch nie gemacht, und ich muss sagen, die sind richtig lecker. Sie brauchen etwas weniger Bratzeit, als die bekannten Rinderrouladen. Und dadurch, dass man sie so filigran aufschneiden muss, beschränkt man sich bei der Füllung auf das Wesentliche. So kommt man nicht in die Gefahr, wie bei Rinderrouladen mehr „reinzupacken“ was letztlich die Roulade zu einem Riesenfleischteil anwachsen lässt, das man gar nicht haben wollte.

rumpsteak-schinken-trüffel-käse

Zutaten für 3 Personen
  • 2 Scheiben frisches Roastbeef
  • 1 Teelöffel Estragonsenf
  • 6 Scheiben rohen Schinken
  • 3 Zweige glatte Petersilie
  • 60 g Hartkäse, ich hatte Beaufort, Gryuerzer geht auch
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • grüne Lauchblätter zur Unterlage
  • 250 g Bandnudeln
  • 3 Esslöffel Milch
  • 1 Becher Sahne
  • 1 Glas gehackte Trüffel
  • Pfeffer und Salz
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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Weinwirtschaft Laquai, gut Essen und Trinken

Am schönsten ist es im Mittelrheintal (für alle, die bei dieser Geographiestunde gefehlt haben: Das ist der Rheindurchbruch durch das rheinische Schiefergebirge, das Rheintal zwischen Rüdesheim und Koblenz)  im Spätsommer und im frühen Herbst. Am frühen Morgen ist es noch recht frisch, der Nebel hängt über dem Fluss und über den Weinbergen. Wenn man aus dem Burgfenster von Burg Stahleck schaut, ein wunderbarer Blick auf die noch nebeligen Weinberge und das untrügerische Wissen, die Sonne wird den Nebel an diesem Tag noch platt machen. Es kann losgehen, ein kurzes Stück mit dem Schiff, dort wird gerade eine Weinprobe auf japanisch gehalten, mit japanischen Bestellzetteln auf dem bestimmt リースリング steht. Es ist schon eine witzige Welt. Ich wollte ja eine Weinstubenkritik schreiben, aber dazu musste ich erst einmal durch das schöne Rheintal, den Freistaat Flaschenhals, nach Lorch laufen, und das geschah bei herrlichem Sonnenschein, die Sonne hatte gewonnen, mein Kopf, trotz Mütze und Sonnenschutz, ebenfalls – die Farbe Rot.

Gottseidank liegt der Garten der Weinwirtschaft Laquai im Schatten, so dass ich nicht weiter leiden musste, im Gegenteil mit einem Riesling trocken wurde ich herrlich erfrischt, leicht und etwas säurebetont war er. Essen gabs natürlich auch und richtig gutes, ein knackig frischer Salat mit selbstgemachtem Dressing und gerösteten Kürbiskernen.

Als Hauptgang hatte ich Rumpsteak mit Kräuterbutter und Bratkartoffeln. Das Steak à point gebraten, die Kräuterbutter ebenfalls selbst gemacht und die Bratkartoffeln waren perfekt gebratene Würfelkartoffeln. Dazu hatte ich einen Cabernet Sauvignon, ja Sie lesen richtig: ein Cabernet Sauvignon aus dem Rheintal. Dunkel in der Farbe, mit den typischen Aromen nach schwarzen Beeren und einem schönen Abgang und fast ohne Tannine. Leider kann man auf der Weingut-Internetseite nicht mehr darüber lesen. Trotzdem eine interessante Entdeckung. Weinwirtschaft Laquai ist jetzt nicht eine typische Straußwirtschaft, sondern eher die kleine, gemütliche Weinstube mit etwas gehobener Küche. Die Schoppenweine zwischen € 2,70 für den trockenen Riesling und € 4,50 für den Cabernet Sauvignon. Die kleineren Gerichte wie Käseteller, Wildschweinsülze, oder Wildschweinbratwürste sind unter € 10. Lammrücken, Rumpsteak oder die Wispertalforelle zwischen € 10 und € 16,50. Der Service ist freundlich und aufmerksam.

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Beef Jerky

Zutaten
  • 2/3 Tasse Worcestershire Sauce
  • 1 TL schwarzen Pfeffer
  • 2/3 Tasse Sojasauce
  • je 1 TL Knoblauch- und Zwiebelpulver (kein Knoblauchsalz!)
  • 1 TL Salz
  • Optional: etwas Rauchsalz und/oder Tabasco.

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Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Beef Jerky

Jürgen 9:28