Pasta mit Rindfleisch, grünen Bohnen und Gorgonzola von Christian Rach

Foto: Pasta mit Rindfleisch grünen Bohnen und Gorgonzola

Pasta mit Rindfleisch grünen Bohnen und Gorgonzola

Im ersten Moment fand ich die Kombination von grünen Bohnen und Gorgonzola etwas ungewöhnlich. Aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass ein Profi wie Rach unpassendes Zutaten in einem Gericht verarbeitet und probieren geht ja bekanntlich über studieren. Und tatsächlich ist das ziemlich lecker. Ich habe einen milden Gorgonzola genommen und der war genau richtig. Ein schnelles Feierabendessen, dass nach 30 Minuten auf dem Tisch steht. Auf dem Bild fehlen übrigens die Kürbiskerne. Die lagen zum Zeitpunkt des Fotografierens noch in der Küche. Was mir aber erst einfiel, als ich schon angefangen hatte zu essen. 😉

Zutaten
  • 200 g grüne Bohnen
  • Salz
  • 200 g Nudeln, z.B. Penne oder Rigatoni
  • 250 g Rumpsteak oder Filetsteak vom Rind
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 30 g Kürbiskerne
  • 2 EL Olivenöl
  • 40 g Gorgonzola
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 EL Butter
  • 250 ml Rinderbrühe

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Lachsfilet mit Käse-Kürbiskern-Butter auf Radieschen-Sprossen und gebratenen Kürbisspalten

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Lachsfilet auf Radieschensprossen

Geht es Ihnen manchmal auch so, man weiss gar nicht was man kochen soll. Und da ich eigentlich nie zu Fertigpizzen, oder so etwas greife, bin ich schon gehandicapt. Wobei ich auch die Väter und Mütter verstehe, die, wenn die Kinder von der Schule kommen und fragen was gibt’s denn, schnell zur Pizza greifen. Meine Kinder kommen nicht mehr von der Schule, deshalb bin ich nicht in dieser Situation…… Ich stehe ratlos im Supermarkt, und sehe auf der Gemüsetheke Radischensprossen, was ist denn das, das habe ich ja noch nie gesehen. Radieschensprossen, zart und frisch. Dazu passt ein Fisch und um die Radieschensprossen wird ein Essen gebastelt. Radieschensprossen habe ich übrigens bei Denn’s Bio Markt gefunden.

Zutaten pro Portion
  • 1 Lachsfilet
  • 4-5 Kürbisspalten vom Hokkaidokürbis
  • 80 g Radieschen-Sprossen
  • 6 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel weisser Balsamico
  • 30 g Gorgonzola, oder Frischkäse
  • 10 g Butter
  • 1 Handvoll gehackter Kürbiskerne
  • Pfeffer und Salz

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Kürbiskernhendl mit Spargel in Weißweinsud

Hähnchenbrust im Kürbiskernmantel

Zum Spargel passt eigentlich alles was lecker ist ;-). Aber manche Sachen passen einfach besonders gut, z.B. Hähnchenbrust. Geschmacklich zunächst nicht sehr intensiv, die Würze macht es. Dennoch begeleitet sie den Spargel gut. In Österrreich ist Backhendl allgegenwärtig, und Backhendl in Kürbiskernpanade ist auch nicht gerade ungewöhnlich. Falstaff, das österreichische Gourmetmagazin hatte, soweit ich mich erinnere, folgende Reihenfolge für Österreichs Lieblinge: 1. Wiener Schnitzel, was sonst! 2. Cordon Bleu, kann ich nachvollziehen. Und 3. das Backhendl, na da liege ich doch voll im Trend. Und mein rückwärts gebratenes Backhendl, zum Schluss in Kürbiskernen gewälzt, und meine Spargel mit dem Weisswein-Kräuter-Sud waren eine leckere Kombination.

Zutaten für 2 Personen
  • 1 Hähnchenbrust
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Handvoll Kürbiskerne
  • 300 g weißer Spargel
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Frühligszwiebel
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 50 ml weißer Balsamico
  • 50 ml Weißwein
  • 1/2 Teelöffel Zucker
  • 3 Esslöffel Hühnerbrühe
  • 1 Teelöffel Butter
  • Pfeffer und Salz

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Kürbis-Zimt-Mousse mit Jochelbeerencreme

Ist dieser Winter nicht verrückt? Ich bereite eine winterliche Kürbis-Zimt-Mousse zu, und dekoriere sie mit frischer Minze aus dem Garten. Normalerweise ist die Pfefferminze in dieser Jahreszeit längst an einigen frostigen Tagen verschieden und liegt nur noch als brauner Gartenmüll herum und ist zu nichts mehr zu verwenden. Diese Minze hier lebt noch!

Kürbis-Zimt-Mousse ist anders als man sich vorstellt, und sie ist kein Dessert für bekennende Süßmäuler. Das liegt am Kürbis, einer muss es ja gewesen sein. Kürbis hat nicht so viel Eigengeschmack und deshalb kann man diese Mousse auch nicht unbegrenzt zuckern und auch den Zimt sollte man nicht überreichlich verwenden. Die Balance macht diesen Nachtisch aus. Wenn man sie findet, ist die Kürbis-Zimt-Mousse ein winterliches Dessert. Die Jochelbeeren setzen einen Kontrast zum winterlichen Geschmacksfeeling von Kürbis und Zimt. Sie holen ein wenig den Sommer zurück auf den Nachspeisenteller, oder als Vorfreude auf den nächsten Sommer. Je nachdem, ob man das Glas als halbleer oder als halbvoll bezeichnet.

 Zutaten für 2 Portionen
  •  40 g brauner Zucker
  • 200 g Hokkaidokürbis
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 100 ml Prosecco
  • 100 ml Crème fraîche
  • 1 gestricher Teeloffel Agar-Agar
  • 2 Teelöffel Jockelbeerencreme, alternativ pürierte Waldbeeren
  • einige Kürbiskerne zu Dekoration

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Gefüllter Kürbis aus dem Backofen

Bei diesem Rezept habe ich einen Fehler gemacht: Anstatt der vorgesehenen Pistazien habe ich Kürbiskerne ins Fleischbrät gemischt. Die erwiesen sich als geschmacklich eher suboptimal, ein bisschen bitter, und auch zäh. Also keine Kürbiskerne mehr! Weggelassen habe ich auch die Kartoffelwürfel, die eigentlich mit ins Brät sollen. Der Kartoffelgatte hat die Kartoffeln lieber als sichtbare Beilage und nicht in das Essen mit hineingekocht. Das vermittelt ihm sonst nicht das Signal „satt für den Rest des Tages“ und er braucht gegen Mitternacht dringend noch ein Wurstbrot. Das gilt es zu vermeiden.

Ansonsten ist es ein recht einfaches Rezept und das Ergebnis saftig und lecker. Ich kann es mir auch sehr schön vorstellen als herbstliche Vorspeise mit einem kleinen Feldsalat, da kriegt man dann einen ganzen Haufen Gäste satt und glücklich damit!

Zutaten:
  • 1 kleiner Kürbis, 15 bis 20 cm Durchmesser (meiner war ein Hokkaido)
  • Fleischkäsebrät (gibt es in den meisten Supermärkten in der Aluschale zum selbst Aufbacken)
  • 150 g Kasseler, gewürfelt
  • 2 bis 3 EL Pistazien
  • 1 TL Majoran
  • Salz, Pfeffer, Cayenne
  • 1 l Fleisch- oder Gemüsebrühe

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Kürbis-Kartoffel-Suppe mit Apfel und Ingwer

Zutaten für Kürbis-Kartoffelsuppe mit Apfel und Ingwer

Herbstzeit ist Kürbiszeit … und Apfelzeit … und Kartoffelzeit. Was liegt also näher, als alle drei Zutaten in einem Gericht zu vereinen? Eine schöne Rezeptidee fand ich hierzu bei Mestolo: Eine exotisch gewürzte Kürbissuppe mit Kartoffeln, Äpfeln und Ingwer. Die Kokosmilch ist übrigens eine Ergänzung von mir. Die Soße war nach dem Pürieren zu dick geworden. Und da ich noch eine angebrochene Dose Kokosmilch im Kühlschrank hatte, kam mir die Idee, die Suppe damit zu verlängern. Das hat auch sehr gut gepasst. Alternativ kann man natürlich etwas mehr Gemüsebrühe nehmen.  Da die Äpfel sehr reif und süß waren, habe ich noch den Saft einer halben Zitrone zugegeben. Das Ergebnis war die leckerste Kürbissuppe, die ich bisher gegessen habe. Aber diese Suppe hat noch mehr Vorzüge: Sie ist ruck-zuck gekocht und bestens geeignet, um „auf Vorrat“ zu kochen oder für eine größere Personenzahl zu kochen. Außerdem läßt sie sich hervorragend einfrieren.

Eigentlich ist das ja ein vegetarisches Rezept. Wer mag, kann aber durchaus auch etwas Fleisch zugeben. Ich hatte noch ein Stück Schweinelende übrig. Die habe ich angebraten, mit Salz und Pfeffer gewürzt, in Streifen geschnitten und zum Schluss in die Suppe gegeben. Hühnerfleisch oder Rinderlende passen ganz sicher auch – einfach mal ausprobieren.

Zutaten
  • ca. 750 g Hokkaido-Kürbis (komplett gewogen)
  • 4 Kartoffeln
  • 2 säuerliche Äpfel
  • 2-cm-Stück Ingwer
  • 1 Zwiebel
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Kokosmilch
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Peperoni
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 1/4 TL Zimt
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1/4 TL Kardamom
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • ggf. 2 – 3 EL Zitronensaft
  • 2 EL saure Sahne
  • 4 EL Kürbiskerne
  • ggf. etwas Kürbiskernöl

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Kürbis-Risotto mit Gorgonzola

Nachdem ich Gorgonzola-Kürbis schon probiert habe, heute Kürbis mit Gorgonzola … Kurzes Fazit: Man schmeckt den Kürbis zwar kaum, aber er stört auch nicht, im Gegenteil. Er zaubert eine gewisse Süße in das Gericht, die nicht schadet.

Ich habe keine Ahnung, welchen Kürbis ich da genommen habe. Als ich ihn aufgeschnitten hatte, war er jedenfalls „wow“: Orangefarben wie eine reife Papaya, das rohe Fruchtfleisch eher fade, ein bisschen melonig. Seltsam, dass meine Geschmacksfantasie nicht ausreicht, mir diesen Kürbis im Risotto vorzustellen. Ich muss sowas ausprobieren. Es gibt also doch immer noch Neuland. Hier das Rezept, direkt aus RezkonvSuite exportiert:

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.2
Titel: Kürbisrisotto (mit Gorgonzola)
Kategorien: Kürbis, Hauptgericht, Risotto
Menge: 4 Portionen

1            Zwiebel; fein gehackt
2            Knoblauchzehen; gepresst
2      Essl. Butter
400     Gramm  Kürbis; in ca. 2 cm grossen Würfeln geschnitten
300     Gramm  Risottoreis; z.B. Vialone
200        ml  Weisswein
1       Ltr. Gemüsebouillon; heiss Menge anpassen
120     Gramm  Gorgonzola mit Mascarpone
Salz
Pfeffer
Kürbiskerne

Zwiebeln und Knoblauch in der warmen Butter andämpfen. Kürbis
beigeben, ca. 2 Min. weiterdämpfen. Reis beigeben, unter Rühren
dünsten, bis er glasig ist. Wein dazugiessen, vollständig einkochen.
Bouillon unter häufigem Rühren nach und nach dazugiessen, so dass
der Reis knapp mit Flüssigkeit bedeckt ist. Köcheln, bis der Reis
cremig und al dente ist (ca. 20 Min.).
Gorgonzola darunter rühren, würzen, garnieren.
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Ich habe am Schluss Kürbiskernöl drübergeträufelt, das schmeckte sehr fein dazu.

Hausgemachte Gnocchi mit Kürbiskernen und Salbeibutter

Ein oberleckeres Rezept und ratz fatz gemacht – zumindest wenn man die Gnocci nicht selber macht, sondern im Supermarkt fertig kauft. 😉 Im Kühlregal gibt es da durchaus ordentliche Produkte. Wenn man die Gnocci doch lieber selber macht – was ich wirklich empfehlen kann -, dann dauert’s halt ne dreiviertel Stunde länger, aber dafür wird es noch viel leckerer! Und das ganze mit recht einfachen Zutaten. Wichtig ist, dass man einen wirklich guten Balsamico und Parmesan verwendet und natürlich frischen Salbei. Auch wenn man Salbei sehr gut trocknen kann, funktioniert dieses Rezept mit getrocknetem nicht. Zu kaufen kriegt man frischen Salbei zwar nicht ohne immer, aber er läßt sich leicht selber ziehen. Ein geringer Aufwand, der sich lohnt!

Zutaten für die Gnocchi
  • 1,2 kg Kartoffeln, mehlig kochend
  • 3 Eier
  • 300 g Mehl
  • 120 g Kartoffelstärke
  • 30 g Butter
  • 60 g Parmesan gerieben
  • 1 Zweig Salbei
  • 1 Knoblauchzehe
Zutaten für die Sauce
  • 100 g Kürbiskerne (geschält)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Bund Salbei
  • 80 g Butter
  • 100 g Parmesan
  • 250 g Kirschtomaten
  • 2-3 EL dunkler Balsamicoessig

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Hausgemachte Gnocchi mit Kürbiskernen und Salbeibutter

Jürgen 14:53