Hasenrücken mit Rosenkohl, Rotwein-​Maronen und Gebäck

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Hasenrücken mit Maronen und Rosenkohl

Ist ja witzig, wenn man eingeholt wird von seinen eigenen Rezepten. Rosenkohl und Rotweinmaronen nach Meret Bissegger hatte ich vor fast genau einem Jahr verbloggt. Hat mir damals geschmeckt und heute auch wieder. Statt Hirschrücken gab’s diesmal Hasenrücken in einer Pfeffer-​Piment Kruste und Gebäck. Diese Bezeichnung wird in Österreich verwendet, wenn’s ein Brötchen, oder eine Brezel zum Essen gibt. Gebäck hat nichts mit unserem süssen Gebäck, bspw. Weihnachtsgebäck zu tun. Es ist einfach die „Sättigungsbeilage”. Welch ein schreckliches, und vielleicht nur deutsches Wort. Probieren sie einmal Leo, das Übersetzungsprogramm, aus. Noch nicht mal im Russischen gibt es dieses Wort. Im Chinesischen immerhin gibt es den Sättigungsbetrieb (信号饱和 [信號飽和). Kein Wunder gibt es dort doch gastromische Betriebe mit astronomischen 2000 und mehr Plätzen. Hier in kleiner, aber leckerer Ausführung Hasenrücken für eine Person. Kann man problemlos auch für mehrere Personen hochrechnen, auf der nach obenhin offenen „Richterskala”.

Zutaten pro Person
  • 1 Hasenrücken, auch Hasenfilet genannt von ca. 150 g
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 100 g Rosenkohl
  • 100 g Maronen
  • 1/2 Teelöffel Kreuzkümmelsamen
  • 1/2 Teelöffel Koriandersamen
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • 50 ml Rotwein
  • 1 Laugenstange
  • Pfeffer und Piment aus der Mühle
  • Salz

Zubereitung

Rosenkohl und Rotwein-​Maronen wie im Rezept Hirschfilet mit Rosenkohl und Rotwein-​Maronen zubereiten. Hasenrücken waschen und trockentupfen. Pfeffer und Piment in die Gewürzmühle geben und reichlich über den Hasenrücken mahlen und leicht salzen. Im erhitzen Olivenöl anbraten und bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten rosa braten. Rosenkohl und Rotwein-​Maronen aufgeben. Hasenrücken aufschneiden. Gebäck auflegen und fertig ist dieses würzige Wildgericht.

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Über Gargantua

Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

24. Dezember 2012 von Gargantua
Kategorien: Hauptgerichte, Hausmannskost nach Hausfrauenart, Sonntagsküche | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

1 Kommentar

  1. avatar

    Sieht superlecker aus :) Muss ich auch mal ausprobieren

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