1. Halbfinale: Klassische Rinderroulade für Deutschland

Klassische RinderrouladeNun, das war ein recht hart erkämpfter Sieg gegen eine überraschend starke türkische Mannschaft. Richtig schön anzuschauen war das Spiel ja nicht, aber egal, was zählt sind die Tore und nicht Eleganz. Und Tore hat die deutsche Mannschaft nunmal eines mehr geschossen. Irgendwie haben sie die Türken mit ihren eigenen Waffen geschlagen: ein spätes Tor kurz vor Ende.

Also gibt es heute deutsche Küche. Einen echten Klassiker: Rinderroulade. Eigentlich hätte es das ja schon gestern geben sollen, aber angesichts des schönen Wetters war die Grillparty doch eine unwiderstehliche Alternative. 😉

Zutaten für den deutschen Sieg
  • 4 Rinderrouladen (jeweils mindestens 180 g)
  • 2 Essiggurken
  • 2 Zwiebeln
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL scharfer Senf
  • 8 Scheiben Frühstücksspeck (Bacon)
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1 – 2 EL Mehl
  • 1 – 2 EL Tomatenmark
  • 200 ml trockener Rotwein
  • 500 ml Rinderbrühe
  • 2 – 3 EL kalte Butter
  • 8 Holzspießchen (oder Küchengarn zum binden)

Portionen: 4
Zubereitungszeit: 120 Minuten (30 Minuten Vorbereitung, 90 Minuten schmoren)

Zubereitung

Den Frühstücksspeck in der Pfanne knusprig braten und herausnehmen. Eine Zwiebel schälen, in halbe Scheiben schneiden und in dem Fett vom ausgebratenen Speck andünsten.

Zweite Zwiebel abziehen und würfeln. Gurken in schmale Streifen schneiden. Die Fleischscheiben abspülen, mit Küchenpapier trockentupfen und nebeneinander auf die Arbeitsfläche legen. Die Oberseiten salzen und pfeffern und mit Senf bestreichen. Den ausgebratenen Speck und die gedünsteten Zwiebeln, sowie die Gurkenstreifen auf das Fleisch legen, dabei rundum einen etwa 2 cm breiten Rand lassen. Die Längsseiten der Rouladen etwas einklappen und das Fleisch eng zusammenrollen. Entweder mit HolzspieBchen feststecken oder mit Küchengarn binden.

Butterschmalz in einem Bräter oder Topf erhitzen. Rouladen salzen, pfeffern, in Mehl wenden und rundum anbraten. Dann die  Zwiebelwürfel zufügen und kurz mitrösten. Anschließend das Tomatenmark zugeben und noch eine Minute weiterbraten.  Mit Rotwein 2-3-mal ablöschen und jeweils einköcheln lassen. Brühe angiessen und alles zugedeckt bei kleiner Hitze 80 bis 90 Minuten schmoren.

Nach Ablauf der Garzeit den Bratfond samt Zwiebelwürfeln in einen kleinen Topf giessen. Die Rouladen derweil im Bräter heiss halten. Den Fond mit dem Pürierstab pürieren. Nach und nach die kalte Butter zufügen und gut aufschlagen damit die Soße Bindung bekommt. Aufkochen, noch mal mit Salz und Pfeffer
abschmecken und mit den Rouladen servieren. Und nicht vergessen: die Holspießchen bzw. das Garn vorher entfernen. 😉

Dazu passen Klöße, Kartoffelbrei oder Salzkartoffeln.

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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Jürgen 20:23