Thunfisch italienisch nach Alfred Biolek

Das schöne an „Bios“ Rezepten ist, dass sie meistens recht einfach nachzukochen sind und die Zutatenliste überschaubar ist. Trotzdem bieten sie oft eine gewisse Raffinesse – so auch dieses Thunfisch-Rezept. Wobei der Thunfisch nicht immer einfach zu kriegen ist: Den hiesigen Toom kann man in dieser Hinsicht gleich abhaken. Nach dem Umbau wurde die Fischtheke verkleinert und nun finden sich dort meistens nur noch 08/15-Fische. Beim Edeka sieht es besser aus und da wurde ich gestern auch fündig. Die restlichen Zutaten sind dann keine Herausforderung mehr.  Das Gericht macht sehr wenig Arbeit und steht nach 20 Minuten auf dem Tisch. Das einzig schwierige ist es eigentlich, den Thunfisch genau auf den Punkt zu garen, so dass er nicht trocken wird, aber innen auch nicht mehr roh ist – ich will ja schließlich kein Sushi. 😉 Die Soße mit ihrer süß-sauren Note und dem deutlichen Zitronengeschmack hat mir sehr gut gefallen und passt hervorragend zu dem Thunfisch. Die kann ich mir auch zu anderem Fisch gut vorstellen. Eventuell mache ich beim nächsten Mal noch ein klein wenig Tomatenmark hinein, mal schauen.

Thunfisch italienisch nach Alfred Biolek

Thunfisch italienisch nach Alfred Biolek

Zutaten
  • 2 Scheiben Thunfisch à ca. 180 g
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 3 EL Olivenöl
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 70 ml Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Rosmarinnadeln fein gehackt
  • 25 g Rosinen
  • 200 2 Tomatenwürfel oder  1/2 Dose gehackte Tomaten
  • 1 Unbehandelte Zitrone
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1 Prise Cayennepfeffer oder Chili
  • Salz, Pfeffer

Portionen: 2
Zubereitungszeit: 20 Minuten

Zubereitung

Die Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. In einer Pfanne zwei Drittel des Olivenöls erhitzen und die Zwiebeln mit dem Salz ca. drei bis vier Minuten andünsten, ohne dass sie bräunen. Mit Wasser aufgießen und den Zucker zugeben. Deckel auflegen und etwa 6-7 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Zwiebeln sehr weich sind. Deckel abnehmen, die Hitze erhöhen und unter Rühren die Zwiebeln etwas karamellisieren lassen.

Von der Zitrone die Schale abreiben oder in Zesten abschälen, den Saft auspressen. Rosmarin, Rosinen, Tomaten sowie Zitronenschale und -saft zugeben und noch etwa 10 Minuten einköcheln lassen. Zum Schluss die frisch gehackte Petersilienblätter unterrühren und mit Cayennepfeffer oder einer Prise gemahlener Chili abschmecken.

Eine Grillpfanne erhitzen, mit dem restlichen Olivenöl bestreichen. Die Thunfischscheiben salzen, pfeffern und in der Pfanne – je nach Dicke – ca. 1 bis 1 1/2 Minuten von jeder Seite braten bis sie gerade durch sind.

Thunfisch auf Tellern anrichten und mit der süss-sauren Soße servieren. Dazu passt am besten Baguette.

Notiz

Ich habe dazu Nudeln gemacht, das passt auch. Besonders schön sind diese Rädchennudeln oder Fussili, weil die besonders gut die Soße aufnehmen.

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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Jürgen 9:52