Lammrücken mit Oregano-Knoblauch gratiniert auf Portwein-Kidneybohnen

Ich hatte vor ein paar Tagen Sherry-Kidneybohnen geblogt und fand den Geschmack wirklich interessant. Noch während sich die Textur, klingt doch irgendwie anders als die deutsche Bezeichnung Mundgefühl, den Begriff Mundgefühl würde ich eher beim Zahnarzt ansiedeln, der Sherrybohnen im Mund ausbreitete, hatte ich auch schon die Idee das Ganze mit Portwein zu probieren. Portwein ist etwas süsser, und auch alkoholreicher als Sherry, aber das müsste auch schmecken. Lammfilet passte gut, Lammrücken ist etwas intensiver würde also auch passen und ich erinnerte mich das unsere italienischen Kochfreunde,  zu intensiven Fleischgerichten gerne eine Gremolata machen. Etwas Frisches auf das Fleisch, da traf es sich gut, dass es auf dem Markt den ersten frischen Oregano gab. Wahrscheinlich war er aus dem holländischen Treibhaus, dennoch duftete er und schmeckte richtig intensiv.

Zutaten
  • 2 Lammrücken, ca.350 gramm
  • 1 kleiner Bund frisches Oregano, getrockneter geht nicht, dann lieber glatte Petersilie
  • 2 Knoblauchzehen
  • 20 gramm Butter
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 1 gestrichener Teelöffel Mehl
  • 1 Spritzer Zitonensaft
  • 200 gramm Kidneybohnen
  • 125 ml Portwein
  • ½ Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel
  • Pfeffer und Salz
Zubereitung

Die Bohnen am Vortag in Wasser einweichen. Die Bohnen im Einweichwasser aufsetzen und salzen. Wenn die Flüssigkeit zur Hälfte aufgebraucht ist, den Portwein zugiessen und weiter garen lassen. Bei Bedarf weiteren Portwein zugeben und den Kreuzkümmel einstreuen. Anhand des Bohnensuds kann man auch an den nicht garen Bohnen probieren, wie sie schmecken werden. Die Zugabe von Portwein oder Wasser ist Geschmackssache. Wenn die Bohnen gar sind die restliche Flüssigkeit abgiessen oder bei grösserer Hitze bis auf drei Esslöffel reduzieren. Den Knoblauch schälen, den Oregano waschen und trocken schleudern, beides fein hacken mit der weichen Butter vermischen, einen Spritzer Zitronensaft zugeben und das Mehl einarbeiten und kaltstellen, Gefrierschrank schadet nicht weil man das ja gleich verwenden wird. Johann Lafer legt das oft zwischen zwei Klarsichtfolien, die lassen sich dann gut abziehen und das Gratiniergemisch gut auf das „Objekt der Begierde“ auftragen. Die Lammrücken waschen, trocken tupfen, pfeffern und salzen und in der heissen Pfanne von beiden Seiten 2 Minuten braten, nicht mehr, denn es kommt noch die Gratinierzeit hinzu. Die Lammrücken aus der Pfanne nehmen, die Oregano-Knoblauch-Paste auftragen und im Backofen, Grillstufe 2 Minuten gratinieren. Die Portweinbohnen auf dem Teller anrichten, den Lammrücken auflegen und geniessen.

Dieses Rezept ist ausreichend für 2 Personen.

Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.
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0 Kommentare zu “Lammrücken mit Oregano-Knoblauch gratiniert auf Portwein-Kidneybohnen

  1. Gute Idee, wenn’s mit Sherry schmeckt, warum dann nicht auch mal Portwein testen. Mal schauen, vielleicht gibt es bei mir kommende Woche auch Lamm.

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Lammrücken mit Oregano-Knoblauch gratiniert auf Portwein-Kidneybohnen

Gargantua 10:18