Curry für Anfänger: Thailändisches Massaman-Curry

Foto: thailändisches Massaman-Curry mit Huhn

Thailändisches Massaman-Curry mit Huhn

Bei thailändischen Currygerichten denken viele an höllisch scharfe Gerichte, die für Mitteleuropäer allenfalls in stark assimilierter Form essbar sind. Und wer schärfeempfindlich ist, wagt sich erst gar nicht an solche Gerichte. Dabei gibt es durchaus auch milde Curry-Versionen. Dieses Massaman-Curry ist ein solches. Die Massaman-Currypaste ist deutlich milder als die gelbe oder rote Variante und gibt dem Curry einen kräftig-nussigen Geschmack ohne gleich alle Geschmacksnerven durch seine Schärfe zu betäuben.

Ungeröstete Erdnüsse oder Cashewkerne sind nicht immer leicht zu kriegen. Manchmal bekommt man geröstetete, ungesalzene, die sind auch bestens geeignet und man spart sich das Rösten der Nüsse. Zur Not gehen aber auch die gesalzenen Nüsse aus der Knabberabteilung. Diese sollte man aber kurz unter Wasser abspülen, bevor man sie in das Curry gibt, da dieses sonst unter Umständen zu salzig wird.

Zutaten
  • 2 Kartoffeln
  • 2 Zwiebel
  • 1 1/2 EL Massaman-Currypaste
  • 4 EL Sonnenblumenöl
  • 400 ml Kokosmilch (1 Dose)
  • 350 Gramm Hähnchenbrustfilet
  • 1 1/2 TL Chicken Seasoning Powder (Glutamat)
  • 1-2 EL brauner Zucker
  • Salz
  • 150 Gramm ungeröstete Erdnüsse oder Cashewkerne
  • 100 ml Wasser

Portionen: 2
Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen, grob würfeln, in Salzwasser solange kochen bis sie fast gar sind und abgießen.

Derweil die Zwiebel in grobe Würfel schneiden. Die Hähnchenbrust abspülen, mit Küchenkrepp abtrocknen, von Fett und Sehnen befreien und in Streifen schneiden. Nun 3 Esslöffel Sonnenblumenöl in einem Wok erhitzen und die Currypaste hineingeben. Diese solange und ständigem Rühren braten, bis sich der Duft der Currypaste entfaltet – das dauert gut eine Minute. Die Hitze reduzieren, das Hähnchenfleisch hineingeben und zwei Minuten pfannenrühren.

Jetzt die Kartoffel- und Zwiebelwürfel dazugeben. Kurz durchrühren und die Kokosmilch angießen. Die Soße kurz aufkochen lassen und 10 Minuten köcheln lassen. Dabei immer wieder etwas Wasser zugeben, wenn die Soße zu sehr eindickt.

In einer Pfanne ohne Fett die Nüsse goldbraun rösten. Einige Nüsse beiseite legen und die übrigen nach den 10 Minuten in das Curry geben. Noch einmal kurz durchrühren und mit Salz, Zucker und Glutamat abschmecken.

Mit Reis servieren und mit den restlichen Cashewkernen (bzw. Erdnüssen) bestreuen.

 

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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Curry für Anfänger: Thailändisches Massaman-Curry

Jürgen 10:54