Kartoffel-Spinat-Gratin mit Hackfleisch und Feta

Kartoffel-Spinat-Gratin mit Hackfleisch und Feta

Kartoffel-Spinat-Gratin mit Hackfleisch und Feta

Ich probiere ja gerne neue Rezepte aus. Dank Internet erschließt sich einem mit wenigen Mausklicks ein enormer Fundus. Leider machen es einem manche Autoren wirklich nicht leicht ihre Rezepte nachzukochen. Zutaten in der Zutatenliste, die später scheinbar keine Verwendung finden. Dafür tauchen in der Beschreibung des Rezeptes Dinge auf, die zuvor nicht auf der Liste standen. Die Kartoffeln sollten übrigens nach Möglichkeit auch schon vorgekocht sein – zumindest, wenn man das Gratin nur für 25 Minuten in den Ofen schieben will, sonst sind sie doch etwas zu „knackig“.  Puha. Dieses Rezept musste ich dreimal durchlesen bevor ich es korrigieren (und nachkochbar machen) konnte. Ich hoffe, ich habe jetzt nichts vergessen. 😉

Na ja, wenn ich schon dabei bin das Rezept zu überarbeiten… ein bisschen Rinderhack kann eigentlich nicht schaden…  Muskat ist entbehrlich und etwas Chili sorgt für etwas mehr Pepp. 😉 Das Ergebnis war dann sehr lecker und würzig. Es erinnerte mich ein wenig an diesen Hackfleisch-Nudel-Auflauf – allerdings mit einem eher griechischem Touch. Interessant ist auch, dass dieses Gericht völlig ohne Kräuter auskommt.

Zutaten
  • 600 g gekochte Kartoffeln
  • 200 g Rinderhackfleisch
  • 200 g Champignons
  • 3 EL Olivenöl
  • 125 g Blattspinat
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 ml Weißwein
  • 200 g Feta (von der Ziege oder Schaf, bitte nicht aus Kuhmilch!)
  • 60 g schwarze Oliven
  • 150 g Creme Fraiche
  • 100 ml süße Sahne
  • 1 Ei
  • 30 g geriebenen Kefalotiri oder Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili

Portionen: 4
Zubereitungszeit: 45 Minuten

Die gekochten Kartoffeln in nicht zu dünne  Scheiben schneiden. Die Champignons – ich nehme am liebsten die braunen – waschen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und den Knoblauch sehr fein hacken.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und zunächst die Pilze darin kurz anbraten. Dann erst das Hackfleisch und dann die Zwiebeln zugeben und weiterbraten bis das Fleisch gebräunt. Nun den Knoblauch und den Spinat zugeben. Sobald der Spinat zusammengefallen ist, mit dem Weißwein ablöschen, die in Scheiben geschnittenen Oliven daruntermischen und kräftig mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl einpinsen und die Hälfte der Kartoffeln einschichten. Die Hackfleisch-Spinat-Masse darauf geben und mit den restlichen Kartoffeln belegen. Den Feta darüber bröseln. Creme Fraiche, Ei und Sahne miteinander verrühren, salzen und pfeffern und darüber gießen. Mit dem geriebenen Parmesan bestreuen und das Gratin ca. 25 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 175°C (Gas Stufe 3) garen bis die Oberfläche leicht gebräunt ist.

Ich hätte beinahe die Oliven vergessen. Der Feta war schon darüber gebröselt, als mein Blick auf das Glas mit den schwarzen Oliven fiel. Aber kein Problem, man kann sie auch oben drauf geben. Nur Crème fraîche und Sahne sollten zum Schluss kommen.

Mit Baguette oder Ciabatta servien.

Portion Kartoffel-Spinat-Gratin mit Hackfleisch und Feta

Portion Kartoffel-Spinat-Gratin mit Hackfleisch und Feta

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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0 Kommentare zu “Kartoffel-Spinat-Gratin mit Hackfleisch und Feta

  1. @Michaela: wenn es wegen des Spinats ist, keine Sorge, den schmeckt man (und auch Kind ;-)) nicht raus. Der liefert nur ein bisschen Farbe, Vitamine und Ballaststoffe.

  2. @Gargantua: Das Weglassen des Muskat ist wirklich ganz simpel. Einfach nur die Finger von der Muskatreibe lassen. Das Zeug brauchts hier absolut nicht. 😉

  3. Sodala, ich habs ausprobiert und mir hat es sehr gut geschmeckt.
    Aber wie erwartet gab es vom Rest der Familie (leise) Proteste (einer meiner Söhne hat jedes noch so kleine Stückchen Spinat rausgezupft, das er gefunden hat). Aber ich kann ja nicht immer nur kochen was den anderen schmeckt.
    Lg, Michaela

  4. @Michaela: Oh, da ist aber jemand sehr pienzig ;-). Vielleicht wäre ja Mangold eine geeignete Alternative zum Spinat? Passen würde das sicher gut in das Rezept.

  5. Hallo,

    das hört sich ja lecker an …..So was ähnliches habe in in der letzten Woche gekocht. Werde dieses Rezept aber auf jeden Fall nach kochen….

    Bin durch deinen SEO Kommentar bei SIN auf deine Seite gestoßen……Gefällt mir Gut……Solltest Du mal ein Rezept aus dem Rheinland – Westerwald haben, kannst Du es bei mir ja mal vorstellen .

    Lieben Gruß

  6. @Ulrike: Danke für die Blumen. Hm, Rezepte aus dem Rheinland-Westerwald… ehrlich gesagt ist das für mich ein weißer Fleck auf der kulinarischen Landkarte. Rheinischer Sauerbraten kommt nicht zufällig aus dieser Gegend? Damit könnte ich dienen.

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Kartoffel-Spinat-Gratin mit Hackfleisch und Feta

Jürgen 21:27