Zucchini-Mais-Gratin

mais-zucchini-gratin

Mais mit Zucchini als Gratin

Wenn man einmal einen frischen Zuckermais-Kolben selbst gekocht hat, geht das Zeug aus der Dose ja gar nicht mehr. Das ist jetzt nicht so eine grossartige, neue Erkenntnis. Millionen von Inkas und Azteken hatten diese Erkenntnis auch schon vor mir. Das soll nicht heissen, das ich nicht schon mal an einem gegrillten Maiskolben geknabbert hätte. Aber noch nie habe ich Zuckermais so gut erlebt. Österreicher nennen den Mais auch Kukuruz, vielleicht wegen ihrer „Balkan-Affinität“, die sie ja schon ganz schön lange hatten. Mein Rezept heisst Zucchini-Mais-Gratin, weil es aus der Schweiz kommt, von Saisonküche.ch. Und die Schweizer haben soweit ich mich erinnere, jetzt nicht so eine intensive Bindung an den Balkan. Oder?

Zutaten für ein Gratin für 2 Personen
  • 1 Maiskolben
  • 1 Zucchini
  • ½ Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250 g Rinderhackfleisch
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Eier
  • ½ Dose gehackte Tomaten
  • 50 g Käse zum überbacken, z.b. Gouda, Raclettekäse
  • Cayennepfeffer, schwarzer Pfeffer und Salz

Zubereitung

Maiskolben in gesalzenem Wasser ca. 30 Minuten bei kleiner Wärme köcheln lassen. Maiskörner abpulen, oder mit einem Messer vom Kolben schneiden. Hackfleisch mit 2 Esslöffeln Olivenöl und den fein geschnittenen Zwiebeln anbraten. Zucchini in feine Scheiben schneiden. Gratinform mit einem Esslöffel Olivenöl ausstreichen. Eine Schicht Zucchinischeiben einlegen und anschliessend das angebratene Rinderhack darauf geben. Fein gehackten Knoblauch darüber streuen. Eier mit den geviertelten Tomaten verrühren und ein paar Esslöffel auf das Hackfleisch geben. Mais und Zucchinischeiben auf das Gratin geben und mit dem restlichen Tomaten-Eier-Gemisch begiessen. Backofen auf 200 °C vorheizen. Zucchini-Mais-Gratin ca. 15 Minuten backen. Dann den gewürfelten Käse darüber geben und unter dem Grill nach Bedarf überbacken. Ich würde den Käse nicht raspeln und auch keinen fertig geraspelten Käse verwenden. Duch die etwa fingerdicken Käsewürfel entstehen schöne „Käseflecken“, und Zucchini oder Mais bekommen, teilweise, eine schöne Kruste.

Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.
Print Friendly, PDF & Email

2 Kommentare zu “Zucchini-Mais-Gratin

  1. oh doch, Maisanbau gibt es im Bündner Rheintal seit dem 17. Jahrhundert. Der Mais kam aus damaliger Sicht aus dem Balkan und wurde deshalb Türggen oder Türggenkorn genannt. Heute wird Mais für Türggenribel wieder angebaut.

  2. Lamicucina@: Danke, ich wusste, wenn es einer weiss, dann Lamiacucina. Mein Rezept werde ich aber nicht in Türggenkorn mit…. umbenennen, wegen der political correctness. Eine Frage noch was sind denn Türggenribel?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Zucchini-Mais-Gratin

Gargantua 15:51