Würzig und vegetarisch: Indischer Weißkohl (Bandha Gobi)

Kochabend am Samstag. Auf dem Wunschzettel standen Thailändisch oder Indisch. Ich wäre ja glatt Lotta-Martinas Empfehlung gefolgt und hätte die gegrillte Entenbrust mit roter Currysoße vorgeschlagen. Aber mir war so, dass Ente nicht bei allen gut ankam und daher gab es dann doch indisches Essen: Das bewährte Huhn nach Monty Python, dazu diesen unglaublich leckeren Safranreis, diesen indischen Weißkohl und die unverzichtbare Joghurt-Soße. Alles sehr lecker. Allerdings sind wir beim Weißkohl vom Originalrezept abgewichen und haben am Ende noch mit etwas Pfeffer und Chili gewürzt, nachdem die einhellige Meinung war, dass es sonst etwas zu lasch sei. Beim nächsten Mal könnte der Kohl gerne noch etwas länger kochen, er war doch noch ein bisschen zu sehr „al dente“ – wobei auch das natürlich Geschmacksache ist. Ich hab daher mal die Kochzeit im Rezept unten um 5 Minuten verlängert.

Das Foto haben wir in der Hektik leider vergessen. Aber es sah auf jeden Fall leckerer aus, als das Bild bei Huettenhilfe, das hätte mich beinahe vom Nachkochen abgehalten. 😉

Zutaten
  • 500 g Weißkohl (ein sehr kleiner Kopf ist genau richtig)
  • 250 g Kartoffeln
  • 3 Tomaten
  • 3 EL Ghee, alternativ: Butterschmalz
  • 3-5 Lorbeerblätter
  • 3-4 EL Garam Masala
  • Salz
  • 200-250 g TK-Erbsen
  • Pfeffer
  • eine Prise Chili
  • etwas Wasser

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Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Huhn süss-sauer (Chien Chua Ngot)

Ich erlebe es immer wieder: Kaum schlage ich vor asiatisch zu kochen, da kommt bei manchen -noch bevor ich das Rezept genannt habe – reflexartig ein „aber nicht so scharf“. Okay, für diese Zielgruppe ist das hier ganz hervorragend geeignet. Dieses Gericht ist garantiert kein bisschen scharf, sondern ganz mild und eben nur süss und sauer.  Trotzdem lecker und darüber hinaus auch ganz schnell zubereitet. 25 Minuten und das Essen steht auf dem Tisch. Und wer es noch milder mag, der möge sich bitte im Supermarkt beim Babybrei bedienen. 😉

Huhn süß-sauer

Huhn süß-sauer

Zutaten
Soße
  • 2 EL Weissweinessig
  • 2 EL Sojasoße
  • 2 EL brauner  Zucker
  • 1 EL Austernsoße
  • 1 TL Sesamöl
  • 2 EL Maisstärke
  • 250 ml Wasser
Und sonst
  • 1 Tomate
  • 300 g Hähnchenbrustfilet
  • 1-cm-Stück Ingwer
  • 3 EL neutrales Öl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehen
  • 1 Möhren
  • 15 Perlzwiebeln aus dem Glas
  • 2  Frühlingszwiebeln
  • 1/2 Salatgurke

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Rindfleisch mit Austernsoße – Pad Nuea Naam Manhoy

Ein ganz mildes aber trotzdem würziges Wok-Gericht. So mild, dass ich eigentlich eher auf ein chinesisches Rezept getippt hätte, wenn man es mir ohne weitere Angaben vorgesetzt hätte.

Leider habe ich keine Babymaiskölbchen bekommen. Stattdessen habe ich eine kleine Zucchini und ein paar Okraschoten genommen. Zur Spargelzeit könnte ich mir aber auch Spargelstücke gut vorstellen.  Statt der Austernpilze gab es Champignons. Das lag allerdings nicht daran, dass es beim Toom keine Austernpilze gab. Sondern an der Art ihrer Verpackung: wieder einmal luftdicht mit Plastikfolie umhüllt. Diese Art der Verpackung gefällt leider nur Schimmelpilzen. Die hatten offenbar auch Austernpilze auf der Speisekarte. Jedenfalls hatten sie es sich auf den schönen Austernpilzen schon sehr bequem gemacht, so dass mir der Appetit vergangen ist. Eine Schande, wie kann man nur so dämlich sein, so empfindliche Pilze derart unsachgemäß zu verpacken?

Zutaten
  • 200 g Roastbeef
  • 2 EL Sesamöl
  • 2 EL Sojasoße
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 150 g Austernpilze (oder Champignons)
  • 100 g Babymaiskolben (oder Okras, Zucchini, Spargel)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 EL Erdnussöl
  • 2 TL Speisestärke
  • 3 EL Wasser
  • Salz
  • 6 EL Austernsoße
  • 1 TL Instant-Hühnerbrühe

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Beef Broccoli – Rindfleisch mit Broccoli auf laotisch

Dieses Rezept stammt aus einem kleinen Heftchen von Manivan Larprom von thaifoodtonight.com, wo es noch viele weitere sehr schöne Thai-Rezepte gibt. Einige Englischkenntnisse sind für diese Seite allerdings erforderlich.

Es ist etwas langwieriger in der Zubereitung, vor allem weil das Fleisch mehrere Stunden marinieren sollte. Aber das Ergebnis ist sehr lecker. Und da das Gericht nicht scharf ist, eignet es sich auch prima für alle, die zwar gerne asiatisch essen, es aber nicht scharf vertragen oder mögen.

Zutaten
  • 500 g Rinderfilet
  • 1 EL Sojasoße
  • grob gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Fischsoße
  • 3 EL Austernsoße
  • 1 EL Maisstärke
  • 1 EL Sesamöl
  • 2 EL Kochwein (Weißwein, Sake oder ein klarer Schnaps ohne nennenswerten Eigengeschmack)
  • 100 ml Öl (z.B. Erdnussöl)
  • 3 – 4 Knoblauchzehen
  • 3 Broccoli-Köpfe
  • 250 ml Wasser

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Beef Broccoli – Rindfleisch mit Broccoli auf laotisch

Jürgen 8:52