Das echte Chili con Carne 2.0

Ich glaube mit Chili con Carne ist es so ähnlich wie mit Frankfurter Grüner Soße: es gibt 1000 Rezepte. Dieses hier soll eines von denen sein, die „original“ sind. Ich hatte es vor längerer Zeit schon einmal probiert – allerdings mit grünen Bohnen, was ein völlig anderes Gericht ergibt.  Auf jeden Fall wird kein Rinderhackfleisch verwendet sondern klein geschnittes Rindfleisch. Gewürzt wird nur mit Salz, Pfeffer, Chili und Cayenne-Pfeffer. Wer mag kann natürlich auch noch andere Würzzutaten verwenden. Kreuzkümmel passt sehr gut und die Idee mit der Schokolade aus dem „Chili con Hahn“-Rezept kann man hier auch zum Einsatz bringen. Ich habe das diesmal alles weggelassen und wirklich nur die im Rezept genannten Zutaten verwendet. Bei der Bohnenmenge hab ich mich allerdings etwas vertan. Um Zeit zu sparen habe ich Bohnen aus der Dose verwendet. Aber eine 800g-Dose entspricht wohl nicht 250 g getrockneten Kidney-Bohnen. Beim nächsten Mal würde ich dann eher drei 400g-Dosen nehmen. Die Kochzeit betrug knapp 1 1/2 Stunden – dann war das Fleisch wunderbar zart und das Chili hatte ein kräftigeres Aroma als bei der Verwendung von Hackfleisch.

Das echte Chili con Carne 2.0

Zutaten
  • 250 g getrocknete rote Bohnen (Kidneybohnen)
    oder 3 Dosen á 400 g
  • 125 geräucherter Speck
  • 2 Zwiebeln
  • 500 g Rindfleisch (z.B. Rindergulasch)
  • 3 grüne oder rote Paprika
  • 1 scharfe Pepperoni
  • 5 – 6 Tomaten (oder eine 800g-Dose, bzw. zwei 400g-Dosen gehackte oder ganze Tomaten)
  • 1 – 2 TL gemahlene Chili (je nach gewünschter Schärfe)
  • Cayenne-Pfeffer
  • Salz, Pfeffer
  • 4 EL Tomatenmark
  • 4 EL Öl
  • ggf. 1 – 2 TL Zucker

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Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Hähnchenkeulen mit Rosinen, Walnüssen und Karottenpüree

Huhn mit Rosinen, Walnüssen und Karottenpüree

Huhn mit Rosinen, Walnüssen und Karottenpüree

So, nach dem unfreiwilligen Veggie-Day vorgestern, habe ich gestern endlich Hähnchenkeulen bekommen. Und gleich den nächsten Schwung Karotten verarbeitet. Ganz überzeugt hat mich dieses Rezept jetzt aber nicht. Das Karottenpüree war zwar nicht schlecht, aber die Hähnchenkeulen waren doch eher enttäuschend. Außerdem ist das mal wieder so ein Rezept, das nicht funktioniert, wenn man es nach der Beschreibung zubereitet. Da heißt es nämlich, dass man die Keulen mit Honig beträufeln und dann ca. 10 Minuten braten soll. Nach dieser Zeit kann man sicher sein, dass der Zucker im Honig verkohlt ist. Nimmt man gar Hähnchenflügel statt -keulen, sind 10 Minuten ohnehin zu lange. Besser ist es, das Fleisch erstmal 3 – 4 Minuten von jeder Seite anzubraten. Dann mit dem Honig zu beträufeln und anschließend noch einmal 1 – 2 Minuten auf jeder Seite zu braten (die kürzere Zeit gilt für Hähnchenflügel, die längere für Keulen). In meinen Augen ein weiterer Fehler: die Gewürze sollten schon zu beginn zu den Karotten gegeben werden. Aber nach dem Weichkochen, sollte man die Flüssigkeit abgießen – klar, dass damit ein Teil der Gewürze geradewegs mit in den Ausguss wandert. Das habe ich auch geändert.

Geschmacklich fand ich das Ergebnis zwar nicht schlecht, aber irgendwie etwas… hm… langweilig. Ich hatte noch mehr Zitronensaft dazugegeben (im Originalrezept war es nur 1/2 Zitrone), aber das hat es auch nicht zu einem Knüller gemacht. Na gut, ist halt Geschmacksache. Muss einem ja nicht jedes Gericht gefallen. 😉

Zutaten
  • 2 Hähnchenkeulen oder 6 Hähnchenflügel
  • Salz
  • 1 TL milder Curry
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 TL Rosmarin
  • 2-cm-Stück frischer Ingwer
  • 1 – 2 EL Honig
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Zitrone
  • 2 EL Rosinen
  • 2 EL Walnüsse
Für das Karottenpüree
  • 500 g Karotten
  • 1 – 2 EL Honig
  • 1/2 TL Curry
  • 1/2 TL Garam Masala
  • Salz
  • 75 ml süße Sahne

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Jürgen
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Indisches Curry – Rogan Josh

Dieses Curry-Rezept ist ausgesprochen lecker. Anstelle von fertigem Currypulver oder Currypaste wird die Gewürzmischung frisch zubereitet. Das ist natürlich ganz was anderes, als diese Fertigmischungen. Allein schon wenn sich der Duft der Gewürze beim anbraten entfaltet… mmmhhhhh.

Die Grundsoße ist angeblich gut zum Einfrieren geeignet und wenn’s mal schnell gehen soll, hat man schon das halbe Gericht fertig. Nur noch Fleisch anbraten und Gemüse schnippeln und dann dürfte das Essen nach 20 bis 30 Minuten auf dem Tisch stehen. Um das mal auszuprobieren, habe ich daher die volle Menge für vier Personen gekocht und die Hälfte eingefroren.  Ich bin gespannt, ob das dann nicht nur schnell geht, sondern auch genauso gut schmeckt wie frisch gekocht.

Indisches Curry (Rogan Josh)

Zutaten
  • 2 Zwiebeln, mittelgroß und gehackt
  • 2 EL Ghee oder Butterschmalz
  • 500 g Fleisch (Lamm, Huhn, Schwein oder Rind)
  • 2 TL Senfkörner
  • 6 Curryblätter
  • 6 Kaffir-Limettenblätter
  • 1 EL Kurkuma
  • 2 Chilischoten ggf. auch mehr
  • 1 TL  Bockshornkleesamen
  • 1 ZL Kreuzkümmel (Cumin)
  • 2 TL Koriander
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 20 g frischen Ingwer (oder 50g eingelegten)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 10 frische Minzblätter
  • 1 TL Salz
  • 3 TL Zucker
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 200 g Tiefkühlspinat (oder 300g frischen)
  • 400 g Gemüse (was da ist, z.B. Zuckerschoten, Kohl, Brokkoli, Paprika, Karotten)
  • frische Koriander- oder Basilikumblätter

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Jürgen
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Original Rheinischer Sauerbraten vom Pferd

Eine neue Zutat hatte gestern Premiere: Pferdefleisch. Das hatte ich bisher noch nie in der Küche verwendet und auch noch nie gegessen. Ich hätte bis vor kurzem auch gar nicht gewusst, wo ich es kaufen könnte. Aber seit einiger Zeit hat der hiesige Toom es im Sortiment und so beschloss ich, einen Versuch zu wagen. Das Ergebnis war recht überzeugend. Das Fleisch war sehr zart und mürbe. Der Geschmack war anders als bei Rind. Ich weiß nicht so recht, wie ich das beschreiben soll. Und der Braten war auch ausgesprochen mager. Pferdefleisch enthält wohl weniger Fett als Rind. Da muss man aufpassen, dass einem das ganze nicht zu trocken gerät. Die Garzeiten von Pferdefleisch sind etwas kürzer als bei Rindfleisch. Nach knapp 1 1/2 Stunden war das Fleisch bereits wunderbar zart. Bei Rinderbraten sind 90 Minuten eher die Untergrenze.

Ich weiß gar nicht, wieso Pferd hierzulande so selten im Angebot ist. Okay, da gab es mal das päpstliche Pferdefleischverbot, aber das ist ja nun doch schon eine ganze Weile her und dürfte heute eigentlich niemanden mehr beeindrucken.

Rheinischer Sauerbraten vom Pferd

Zutaten
  • 600 g Schmorbraten vom Pferd
  • 1 Zwiebel
  • 1 Möhre
  • 250 ml trockener Rotwein
  • 70 ml Rotweinessig
  • Salz
  • 2 Gewürznelken
  • 5  Wacholderbeeren
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1/2 TL Koriander, gemahlen
  • 1 TL Majoran
  • 1 kleiner Rosmarinzweig
  • 1 EL Butterschmalz
  • 75 g Rosinen
  • 30 g Korinthen
  • 75 g Rheinisches Vollkornbrot oder Pumpernickel
  • 1 Esslöffel Zuckerrübensirup

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Jürgen
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Stifatho me feta (Griechisches Rinderragout mit Feta-Käse)

Zur EM hatte ich ja schonmal ein Stifado-Rezept (oder Stifatho?). Das Rezept, das ich gestern gekocht habe, ist zusätzlich mit Feta, aber dafür mit weniger Tomaten. Lediglich das Tomatenmark ist geblieben. Ein weiterer Unterschied ist das Anrösten der Zwiebeln, dadurch wird die Soße kräftiger. Alles in allem eine leckere Angelegenheit. Auch wenn die Zubereitung schier ewig dauert. Beim nächsten Mal werde ich es mal mit Lamm probieren – dann geht’s auch schneller.

Zutaten
  • 500 g Mageres Rindfleisch (Kamm)
  • 400 Gramm Kleine Zwiebeln
  • ca. 375 ml Rotwein
  • 2 EL Tomatenmark
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Oregano
  • 1 EL Petersilie
  • 1 TL gemahlenen Zimt
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Zucker
  • 100 Gramm Feta-Käse

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Jürgen
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Boeuf Chasseur – Gulasch auf französisch

Als ich das Rezept von dem Hausfrauen-Gulasch gelesen habe, bekam ich irgendwie auch Appetit auf ein Rindergulasch. Dieses Rezept mit den Pilzen hat mir gut gefallen und das sollte es dann auch sein. Mit der Kochzeit sehe ich das genauso wie Martina. Die Zeit braucht es nicht nur damit das Fleisch schön zart wird – das könnte man mit dem Schnellkochtopf in kürzerer Zeit erreichen – sondern auch, damit sich die Aromen entfalten. Hier sollen vor allem die Pilze zur Geltung kommen. Was sie nach gut 2 Stunden Kochzeit dann auch taten – sehr lecker und würzig das Ganze, und da außer Pfeffer keine scharfen Gewürze hineinkommen ist es auch gut für empfindliche Gaumen geeignet.

Zutaten
  • 1 EL Öl
  • 2 EL Butter
  • 750 g Rindfleisch zum Schmoren
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Mehl
  • 300 ml Rinderbrühe
  • 1 EL brauner Zucker
  • 250 g Tomaten aus der Dose
  • 1 ELTomatenmark
  • 300 ml Rotwein
  • Salz
  • Pfeffer
  • 200 Gramm Champignons
  • 1/2 Bund glatte Petersilie Weiterlesen
Jürgen
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Cremiges Matsaman Curry – Gaeng Masaman

Die restliche Hähnchenbrust von vorgestern harrte ebenso noch ihrer Verwendung, wie eine angebrochene Dose Kokosmilch. Da ist es fast zwangsläufig, dass ich bei einem asiatischen Gericht lande. 😉 Im Originalrezept war zwar keine Paprika vorgesehen, aber ich war der Meinung sie könnte passen – und das tat sie auch. Das Gericht geht so schnell, dass man noch voe dem Schnippeln der Zutaten den Reis aufsetzen sollte.

Zutaten
  • 250 g Hühnerbrustfilet
  • 1 rote Paprika
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Stängel Zitronengras
  • 1 EL Matsaman Curry Paste
  • 1 EL Öl
  • 200 ml Kokosmilch (1/2 Dose)
  • 1 EL Erdnusscreme
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Weißweinessig
  • 2 EL Fischsauce
  • 25 g ungesalzene Erdnüsse

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Jürgen
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Moussaka fettarm

Dass man Auberginen auch ganz ohne Fett anbraten kann, hätte ich früher nicht für möglich gehalten. Ein Rezept aus der Brigitte-Diät, das ich vor Jahren einmal nachgekocht hatte, enthielt aber genau das: Ohne Fett in einer beschichteten Pfanne angebratene Auberginenscheiben. Die werden erstaunlich gut.

Mein Moussaka diesmal war die Aldi-Variante: Die dort angebotenen Auberginen haben mich überhaupt erst darauf gebracht, Moussaka zu kochen und anstatt Lammhack habe ich eine 400 g-Packung Lamm-Steaks aus der Tiefkühltruhe gekauft und selbst (mühsam) durch den Fleischwolf gedreht. Das Fleisch ist leicht marmoriert und deswegen ganz wunderbar geeignet. Ajvar, wie im Rezept vorgesehen, hab ich völlig vergessen, aber das macht nix. Und selbst kalt am nächsten Tag haben die Reste des Auflaufs sehr gut geschmeckt, obwohl kaltes Lammfleisch ja geschmacklich immer etwas kritisch ist.

Viel Aufwand macht das Rezept. Die Vorbereitungen dauern eine Stunde, in den Backofen darf das Ganze dann auch nochmal eine Stunde, schnell gemacht ist das also nicht. Aber es lohnt sich.

Zutaten für 4 Portionen
  • 500 Gramm Lammhack
  • 2 gross. Auberginen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 8 Tomaten (oder 1 Dose gehackte Tomaten)
  • 2 Essl. Ajvar
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Thymian
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Bund Petersilie
  • 4 Essl. Butter
  • 4 Essl. Mehl
  • 600 ml Milch
  • 100 Gramm Parmesan
  • 2 Eier
  • Zitronensaft
  • 2 Essl. Olivenöl für die Auflaufform

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer …

Moussaka fettarm

Martina 17:34