
Endlich. Die neue Küche ist funktionsfähig, Quellen für Nahrungsmittel werden mehr und mehr ausgemacht. Heute: Ein asiatischer Lebensmittelhändler in der Nähe des S-Bahnhofs Alexanderplatz. Gleich am Eingang des sehr kleinen, aber recht gut sortierten Ladens lag frischer Wasserspinat. Große Bündel, gut gewachsen, sehr frisch. Sehr, sehr frisch. Damit war für mich schon klar, dass es Spinat gibt.
Im Kühlschrank um die Ecke lag unter anderem sehr schöner frischer grüner Pfeffer, der unbedingt in den Einkaufskorb musste. Alles weitere war Improvisation und ergab zusammen doch ein rundes Gericht, stark laotisch/thailändisch inspiriert.
Zutaten
Wasserspinat
- 1 Bund Wasserspinat
- 1 EL gehackter Knoblauch
- 1 Zwiebel, längs in Stücke geschnitten
- ca. 1,5 cm Ingwer, in Stifte geschnitten
- 1 TL Garnelenpaste
- 2 EL Fischsoße
- 2 EL Austernsoße
- 2 EL Öl zum Pfannenrühren
Für das Schweinefleisch
- 1 Schweinefiletspitze
- 4 EL gehackter Knoblauch
- 2 kleingeschnittene Karotten
- 150 g braune Champignons, geviertelt
- 1 Packung frischer grüner Pfeffer, gewaschen
- 1/2 TL Zucker
- 1 EL helle Sojasoße
- 3 EL Austernsoße
- 2 EL Cashewkerne (optional)
Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer … Grünkohl!

Gäste! Noch dazu solche, deren Essgewohnheiten und Zugang zu asiatischem Essen wir nicht kennen. Trotzdem, da wir von unserer inzwischen schon länger zurückliegenden Reise berichten wollen (wo es auch einen vorderasiatischen Teil kulinarisch zu illustrieren gäbe), beschließe ich, einigermaßen authentisch laotisch zu kochen (die Schärfe habe ich vorsichtshalber an Alete-Hipp-Niveau angepasst, und das war sehr gut so). Ich verwende ausschließlich Grundrezepte von