Brombeertarte, aber bitte mit doppelt Brombeeren !

Die Brombeertarte sah super aus, ein schönes Purpur und die eingelegten Früchte waren sehr dekorativ. Ich wollte bewusst keinen Mürbeteigboden mit aufgelegten rohen Früchten, die man entweder roh auf den ausgebackenen Mürbeteigboden legt oder aber mit bäckt. Da befürchtete ich totalen Matsch herauszubekommen. Deshalb hatte ich auf meine bewährte Patissiercreme zurückgegriffen und dann einige Brombeeren aufgestreut. Leider hat die Patissiercreme den Brombeergeschmack doch erheblich minimiert, was ich nicht gedacht hätte. Es schmeckte eher wie Füllung einer Konditor-Schnitte, war zwar lecker aber nicht das was ich mir erhofft hatte. Deshalb meine Empfehlung , wenn man die Tarte mit dieser Brombeer-Patissier-Creme backen möchte, richtig dick noch mal weitere rohe Brombeeren einstreuen, dann kommt auch der Brombeergeschmack deutlicher.

Zutaten für den Mürbeteig
  • 180 g Mehl
  • 100 g Butter 10 g zum Fetten der Form
  • 50 g Zucker
  • 2-3 Esslöffel Wasser
  • 1 Prise Salz
Zutaten für Konditoren-Creme/ Creme patissier
  • 150 g Zucker
  • 4 Eier
  • 100 g Butter
  • 200 g Brombeeren zusätzlich 100 g zum Belegen
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Nusszopf „Frieda-Martina“

In kurzer Folge jetzt zweimal Hefegebäck als Feiertags-Schmaus. Mit unterschiedlichem Erfolg …

https://www.digilotta.de/2010/04/05/der-oster-hefezopf-der-zum-osterstollen-wurde/

Nusszopf

Hefegebäck ist mir von allen Kuchen fast immer das Liebste. Manchmal packt mich auch die Lust auf einen Rührkuchen, aber alles in allem fällt mir der Verzicht auf Kuchen und Teilchen nicht schwer. Der Rest Frischhefe im Kühlschrank hat mich aber motiviert, einen Hefeteig anzusetzen. Eigentlich wollte ich nur einen Zopf machen (habe ich aus einem Teil des Teiges auch gemacht). Und dann hatte ich auch noch keine Lust zum Abwiegen von Zutaten.

Wenn jemand ein genaues Rezept haben möchte, muss er bei Ilonas Oma nachschauen. Beziehungsweise dort, wo Ilona die Rezepte aus den Notizen ihrer Großmutter veröffentlicht hat, im Chefkoch-Forum nämlich. Dort findet sich „Friedas genialer Nusszopf“, ein im WWW sehr beliebtes Rezept, wie es scheint.

Mein Zopf besteht aus nicht ganz abgewogenen Zutaten und relativ wenig Hefe, aber viel Zeit für die Teigreife, deswegen hier nur kurz die Arbeitsweise.

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Ameisenkuchen

Besser wäre eigentlich die Bezeichnung Schoko-Eierlikör-Kuchen,  denn das sind die entscheidenden Zutaten. Aber Ameisenkuchen klingt natürlich witziger. Keine Sorge, es sind natürlich keine echten Ameisen darin. Der Name kommt wohl daher, weil die geraspelte Schokolade in dem hellen Teig an kleine Ameisen erinnert. Zumindest wenn man sie nicht zu fein raspelt, so wie ich das getan habe. Dann verteilt sich die Schokolade nämlich so gut, dass der gesamte Teig eine schokobraune Farbe bekommt, und die Ameisen haben sich verkrümelt (wie man auf dem Bild unten sehen kann).

Nach dem Backen sollte man den Kuchen unbedingt über Nacht abgedeckt durchziehen lassen, damit sich der Geschmack entfalten kann. Durch den Eierlikör bekommt er nicht nur ein feines Aroma, sondern er wird auch schön saftig und hält sich in einer verschlossenen Dose problemlos eine Woche. Wer ihn in dieser Zeit nicht schafft, kann einen Teil einfrieren. Dann aber erst nach dem Auftauen mit Puderzucker bestreuen.

Ameisenkuchen (mit Schokolade und Eierlikör)

Ameisenkuchen (mit Schokolade und Eierlikör)

Zutaten
  • 250 g Butter
  • 180 g Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • 2 TL Backpulver (1 Päckchen)
  • 50 ml Rum
  • 150 ml Eierlikör
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • Puderzucker zum Bestreuen

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Maulwurfkuchen

maulwurfkuchen

Leider habe ich kein Foto vom Kuchen auf der Kuchenplatte … er sieht wirklich aus wie ein Maulwurfshügel. Diesmal hatte ich die Zutaten alle aus dem Bio-Supermarkt, und da taten sich besonders die geriebenen Haselnüsse hervor, die aromatisch waren wie noch nie. Kein Vergleich zur gewöhnlichen Supermarktware. Als ich Haselnüsse und Bioschokolade (stand Kouvertüre dran, war eine astreine, kakaomäßig sehr hochprozentige Backschokolade) mischte, roch das wie ein gutes Nougat. Selbst Sahnesteif gibt es in Bioqualität (ist auch dort nichts anderes als Speisestärke).

Ich war leider etwas im Rezept verrutscht (sprich: Ich las für eien Moment das Rezept für einen anderen Kuchen, das auch da rumlag), so hob ich unter den Teig auch noch einen Schuss Milch. Und ich dachte, der ist so krümelig, da fehlt was, deswegen kam mir das plausibel vor. Tatsächlich war der Teig dann schöner … das Ergebnis war wie gewünscht, etwas MIlch am Teig macht also nichts kaputt … 😉

Der Maulwurf hatte sich übrigens rechtzeitig verkrümelt … so blieb es bis zum Schluss ein vegetarischer Kuchen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.2

     Titel: Maulwurfkuchen
Kategorien: Kuchen
     Menge: 1 Kuchen

=========================== RÜHRTEIG ===========================
     70     Gramm  Butter
    125     Gramm  Zucker
      1      Pack. Vanillezucker
      6            Eier, getrennt
    100     Gramm  Haselnüsse, gemahlen
    100     Gramm  Blockschokolade, gerieben
      1      Pack. Backpulver

============================= BELAG =============================
    3-4            Bananen
      3      Essl. Zitronensaft
    500        ml  Schlagsahne
      2      Pack. Sahnesteif
     50     Gramm  Zucker
      1      Pack. Vanillezucker
     50     Gramm  Schokoraspel

============================ QUELLE ============================
         Salz & Pfeffer
                   — Erfasst *RK* 05.04.2004 von
                   — Martina Rüdiger

Butter schaumig rühren, nach und nach die Zutaten und die Eigelb
einrühren, Eiweiß steif schlagen und unterziehen. In einer
Springform bei 180°C 45 Minuten backen. Auskühlen lassen. Aushöhlen
und den Teig zerkrümeln, den Boden mit Bananen auslegen
(Zitronensaft gegen das Anlaufen aufträufeln), Sahne mit
Vanillezucker und Sahnesteif aufschlagen und hügelförmig auf den
Kuchen streichen. Krümel mit Schokoraspeln vermischen und auf die
Sahnekuppel geben.

=====

 

 

Stübenwasen ist einen Notschrei wert

Wenn eine eine Wanderung tut … 

Sie ist zwar schon eine Weile her (wir waren nämlich am Tag der Deutschen Einheit im ersten Schnee unterwegs), aber sie ist halt einer der Klassiker für Couchpotatoes, die einen kleinen Ausflug in den Schwarzwald machen wollen. Für unmotorisierte Zeitgenossen wie uns fährt alle Stunde ein Zug (Höllentalbahn) nach Bärental, dann gehts mit dem Bus weiter zum Feldberger Hof, am Fuße des Feldberggipfels.

Wenn es gerade nicht schneit oder sonstwie bewölkt ist, hat man oben, südlich des Feldbergturmes, einen wunderbaren Blick in die Alpen. Falls es schneit, kann man in regelmäßigen Abständen (so ca. alle 5 km) gemütlich einkehren: In der Todtnauer Hütte, im Berggasthof Stübenwasen und schließlich im Notschrei-Hotel. Weiß die Geier-Walli, wieso der Notschrei Notschrei heißt. Es ist jedenfalls ein potenziell ruhiger Fleck ohne Geschrei, einfach nur ein geografischer Punkt.

Stübenwasen hatten wir uns ausgesucht als Ort der Einkehr. Bei Tee, Schnitzel und Gemüseeintopf haben wir uns aufgewärmt. Die Todtnauer Hütte und Stübenwasen bieten beide ein rustikales Schwarzwaldambiente, mit zurückhaltend freundlicher Bedienung und einem Hauch von Familienbetrieb. Leider war das, was Stübenwasen zu bieten hatte, auch für einen Feiertag nicht feierlich. Das Schnitzel war versalzen, aber immerhin handgemacht und kein Formfleisch aus der Tiefkühltruhe. Der Gemüseeintopf kann mit Mühe und Not als Gemüsesuppe durchgehen: Brühwürfelsuppe mit Tiefkühlgemüse, Bockwurst und nicht ganz weich gegarten Spaghetti. Suppennudeln waren wohl aus. Dazu leider keine Scheibe Brot, weil die Bedienung schon am nächsten Tisch wieder vergessen hatte, was man ihr gerade aufgetragen hatte. Als sie die Rechnung brachte, fiel ihr das Brot ein. Zu spät … so sagte schon Schiller. Wenn die Recken der Badischen Revolution auf Stübenwasen einkehrten, bevor sie über Notschrei gen Freiburg marschierten (wo sie noch weit vor der Stadt gemetzelt wurden), ist klar, wieso sie bei solch dürftiger Kost keinen Mumm in den Knochen hatten.

Schade. Vielleicht hatten wir nur einen schlechten Tag erwischt (wir werden es wieder probieren, allein wegen der strategisch günstigen Lage des Gasthofs). Der Kaffee war jedenfalls gut, der Kuchen sah gut aus, aber wir waren erstmal bedient. Mehr Infos unter https://www.berggasthof-stuebenwasen.de/


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Zwiebel-Lauch-Kuchen

Lauch- oder Zwiebelkuchen kannte ich bisher immer nur mit Hefeteig. Dieses Rezept ist mit einem Quark-Öl-Teig und klang recht lecker.  Und da ich sowieso mal wieder backen wollte – es muss ja nicht immer was Süßes sein – habe ich das mal ausprobiert. Der Kuchen ist sehr schmackhaft. Der Teig wird sehr dünn und deutlich fester als ein Hefeteig. Das gefällt mir, denn das ist nach meinem Geschmack das richtige Verhältnis von Teig zu Belag. Bei der Auswahl von Speck und Käse sollte man etwas wählerisch sein, denn das sind ja die wichtigsten Geschmacksgeber. Ich hab einen wunderbaren Schwarzwälder Schinken genommen. Von diesem das Fett abgeschnitten, klein gewürfelt und ausgebraten. Den mageren Teil habe ich gröber gewürfelt und nur ganz kurz noch mit angedünstet. Als Käse habe ich Greyerzer genommen. Emmentaler erschien mir zu wenig aromatisch. Und das war die richtige Entscheidung.

Zwiebel-Lauch-Kuchen

Zwiebel-Lauch-Kuchen

Zutaten für den Teig
  • 250 g Quark
  • 1 Ei
  • 8 EL Öl
  • 400 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1/2 TL Salz
Belag
  • 6-7 mittelgroße Zwiebel
  • 3-4 Stangen Porree (ca. 600 g
  • 150 g Schinken
  • 50 g Speck
  • 150 g Käse (z.B. Greyerzer oder Emmentaler)
  • 3 – 4 Eier
  • Muskat
  • 200 ml saure Sahne
  • Salz, Pfeffer

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Bienenstich

Ich backe so selten Kuchen. Erstmal, weil jedes Miligramm Zucker und Butter als 1 Pfund Hüftgold wiedergeboren wird. Und dann bin ich ja eigentlich nicht so eine Süße.

Aber Steffi hat erzählt, sie hätten letztens einen Bienenstich gekauft und es bereut, weil die Sahne sauer war. Und ich solle doch was zum Kaffee mitbringen. Das gab mir zwei Tipps: 1. essen Steffi und Leon gerne Bienenstich und 2. sollte er frisch sein.

Was ist frischer als selbst machen? Und es macht auch nicht den Wahnsinnsaufwand, da sind andere Kuchen schlimmer.

Ich hab im Internet viele Rezepte gefunden und eines übernommen, dabei aber etwas abgewandelt. Da stand nämlich in der Zutatenliste ein Ei, das bei der Zubereitung nicht mehr auffindbar war, also habe ich es (bildlich gesprochen, sonst wäre es zu viel Sauerei) unter den Tisch fallen lassen.

Zutaten

Teig

  • 300 g Weizenmehl
  • 50 g Butter
  • 150 ml Milch
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • knapp 1/2 Würfel Hefe

Belag

  • 150 g Mandeln (gehobelt oder gestiftelt)
  • 3 EL Honig
  • 3 EL Milch
  • 75 g Butter

Füllung

  • 1-2 EL Stärke
  • 2 EL Zucker
  • 200 ml Milch
  • Vanillestange
  • 1 Becher Sahne

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Zwetschgenzeit!!!

Zwetschgen- oder Pflaumenkuchen (kommt drauf an, was man draufpackt). Es ist wieder soweit! Das Rezept ist hier.

Kroatien : Deutschland – Zapeceni zagorski strukli : Schmandkuchen

Alternatives EM-LogoDobar dan! Guten Tag!

Heute müssen die Kontrahenten zeigen, was sie in Sachen Süßes zu bieten haben. Ob Kroatien mit seinen gebackenen Štrukli mit Walnüssen punkten kann? Oder hat Deutschland mit seinem Schmandkuchen aus Hessen die Nase vorn? Also mir fällt die Wahl da echt schwer.

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Tomatensuppenkuchen

Klingt schräg, oder? Aber wer nicht weiß, welche Zutat jetzt die besondere ist, der kommt mit Sicherheit nicht auf Tomatencrèmesuppe!

Alles in allem handelt es sich um einen sehr saftigen Gewürzkuchen, und wer Gewürzkuchen mag, wird diesen lieben! Intern haben wir ihn auch mal „Viel-Schüssel-Kuchen“ genannt, weil der Rezept-Weitersager Neil in seiner Anleitung mehrmals angesetzt hat „und dann nimmt man eine neue Schüssel“. Vielen Dank nochmal an Neil Bresnahan für das Rezept. Unforgotten!

Ob die Zutaten jetzt ein paar Gramm mehr oder weniger wiegen, die Dose Suppe 20 ml größer oder kleiner ist, ist gar nicht so wichtig. Diese Art Kuchen wurde wahrscheinlich in der Prärie entwickelt, auf dem Sattel reitend die Zutaten aus den Satteltaschen schöpfend, gemixt und über dem Lagerfeuer eher gebraten als gebacken. Wenigstens sind keine Bohnen drin!

Zutaten

eine saubere Schüssel und

  • 2 Tassen Mehl
  • 1 TL Baking Soda (Natron)
  • 2 TL Backpulver
  • je 1 TL Nelken, Zimt und Muskatuss

eine weitere Schüssel und

  • 1 Tasse Zucker
  • 1/2 Tasse geschmolzenes Palmin
  • 1 Dose Tomatencrèmesuppe (am besten natürlich Campbells)
  • 1/2 Tasse Rosinen
  • 1/2 Tasse gemahlene Haselnüsse
  • Fett für die Backform

Für den Guss

eine weitere Schüssel und

  • 90 g Frischkäse (vorzugsweise Philadelphia)
  • 1 Tasse Puderzucker (süüüß … mit 1/2 Tasse anfangen!)

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Tomatensuppenkuchen

Martina 15:33