Veggie Bolo – Vegetarische Bolognese

Veggie Bolo

Ich esse ja gerne mal vegetarisch. Ich mag auch Fleisch. Und ja, all der Jammer und das Elend konnten mich bisher nicht von letzterem abhalten. Dabei reguliert sich der Fleischkonsum in meinem Leben anscheinend auch von selbst: Seit mehr als 25 Jahren habe ich es nicht mehr so mit Wurst. Ich weiß nicht wieso, aber von einem Tag auf den anderen hatte ich da eine Abneigung entwickelt. Das ist nicht mehr so schlimm wie am Anfang, aber ein Leben ohne Wurst ist für mich durchaus denkbar. Soll ich jetzt noch sagen, was ich von dem vegetarischen Schinkenspicker halte? Dieser Analog-Wurst? Ne, das lasse ich mal.

Stattdessen schreibe ich über Tofu. Und dass ich ihn mag. Sogar ohne alles, einfach so. Deswegen fand ich es nicht weiter aufregend, eine Soße auszuprobieren, die zu einem großen Teil aus Tofu besteht. Spannender war, ob ich den Fleisch-Gatten überzeugen kann … nun, so ganz konnte ich nicht. Aber mich konnte ich überzeugen: Diese Soße gehörtzu meinen absoluten Favoriten. Fettarm, schnell gemacht, die Zutaten habe ich eigentlich immer im Haus. Für mich mittlerweile ein Basic in meiner Rezeptsammlung. Und übrigens sogar vegan. So weit bin ich schon … 😉

Das Rezept habe ich übrigens bei Antonie Danz in ihrem Buch Alles wird schwerer – ich nicht gefunden. Ein so schöner Buchtitel verdient es, erwähnt zu werden, und es gibt einige Rezepte in diesem Buch, die mir wirklich gut gefallen.

Das Rezept ist für zwei Portionen gedacht, es sind große Portionen, die Dank der Tatsache, dass die Soße so lecker ist, kein Problem darstellen. 😉

Zutaten
  • 300 g Tofu
  • 6 EL Sojasoße
  • 1 EL  Olivenöl
  • 2 große Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 TL Koriander
  • 1 Dose Bio-Tomaten (400 g Füllgewicht/250 g Abtropfgewicht) oder ein Päckchen Passata à 500 g
  • 1 TL Paprika edelsüß
  • 1 TL Oregano
  • 100 ml Rotwein
  • ½ TL Rohrohrzucker
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 150 ml Wasser

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer … Grünkohl!

Chili-Sour Tofu-Schnitten mit Kürbis-Paprika-Gemüse

 

krosse Tofuschnitten mit Kürbis-Paprika-Gemüse

krosse Tofuschnitten mit Kürbis-Paprika-Gemüse

Angefangen hat alles mit einer Eisenbahnreise durch das liebliche Maintal zum Genussbloggertreffen in Würzburg. Dort haben wir wunderbar im Il Castello gegessen, getrunken und gefeiert. Und Andreas, der Meister der der Gewürze hatte kleine Proben seiner neuesten Gewürzkreationen, in kleinen Döschen, mitgebracht. Eine Probe hiess Chili-Sour und besteht, wie man auf der Website von Kochzivilisten nachlesen kann, aus Paprikaflocken, mittelscharfen Chiliringen, Tomatenflocken, Kaffirlimettenblätter, und weissen, persischen Limonen. Also alles Zutaten die in jedem ordentlichen Haushalt vorhanden sind, oder? Sollte die ein oder andere Zutat fehlen, dann kann man notfalls auf Andreas Chili-Sour zurückgreifen. Das ist schon fertig gemahlen und wirklich köstlich. Bloss was macht man Chili Sour. Noémi von Sammelhamster hatte die Idee und hat gebratenen Tofu damit gewürzt. Das habe ich dann auch so gekocht, schliesslich muss man das Rad ja nicht jedesmal neu erfinden. Dieses Rezept ist auf diesem Weg eine virtuelle Gemeinschaftsproduktion von ganz lieben Kochbloggern!

Zutaten pro Person
  • 1 Tofu 200 g
  • 1 Teelöffel Chili-Sour, oder vergleichbares nicht zu scharfes Chili
  • 1 Handvoll Hokkaidokürbiswürfel
  • 1 Handvoll kleiner grüner Paprika
  • 1 kleine Schote roter Paprika
  • Gemüsebrühe nach Bedarf
  • 3 Zweige Basilikum
  • 6 Esslöffel Olivenöl
  • Pfeffer und Salz

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Gebratener Tofu mit Ingwer und Brokkoli

gebratener Tofu mit Ingwer

gebratener Tofu mit Ingwer

Wenn’s fleischlos sein soll, bietet sich Tofu an. Und Tofu lässt sich in allen Variationen in der Küche verarbeiten, gekocht, gebraten in der Suppe, wie auch immer. Und Tofu ist ja soooooo gesund. Auf unserem Blog alleine gibt es 5 leckere Rezepte mit Tofu. Braucht es da noch ein weiteres? Es braucht, weil ich hatte keines der Rezepte gelesen. Meine Tofu Idee kam von Schrot&Korn, dem Kundenmagazin, das es auch bei Alnatura gibt. Und dieses Rezept ist ausgesprochen lecker. Ach wer ganz viel über Tofu wissen möchte, hier die Wikiseite über Tofu.

 Zutaten für 2 Personen
  •  300 g Tofu
  • 2-3 Esslöffel Polenta
  • 6-8 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Brokkoli
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Ingwerknolle
  • ½ Zwiebel
  • 1Chilischote
  • 4 Esslöffel weissen Balsamico
  • 1Teelöffel Honig
  • Pfeffer und Salz

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Asiatisch angehauchte Kürbis-Zucchini-Suppe mit Hähnchenbrust

Kürbis-Zucchini-Suppe "Asia-style"

Kürbissuppe hatte ich schon, ebenso Zucchinisuppe. Aber wie wär’s mal mit einer Suppe aus Kürbissen und Zucchini? Irgendwie hat mich aber keines der Rezepte, die ich fand, so richtig angesprochen. Also habe ich aus verschiedenen Rezeptideen schließlich eine eigene Version einer Zucchini-Kürbis-Suppe kreiert und ihr einen asiatischen Touch gegeben – mit Currypaste, Chili und Kokosmilch. Hat mir gut gefallen. Die süße Sahne kam jetzt nur zur Resteverwertung rein, kann man durch etwas mehr Kokosmilch ersetzen. Die Suppe kann ich mir auch gut als vegetarische Version vorstellen, z.B. indem man die Hühnerbrust durch Tofu ersetzt und diesen genauso anbrät und würzt wie das Huhn.

Zutaten
  • 600 g Hokkaido-Kürbis
  • 1 Zucchini (ca. 350 g)
  • 1 Schalotte oder eine kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL gelbe Currypaste
  • 3 EL neutrales Öl
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Kokosmilch
  • 100 ml süße Sahne
  • 300 g Hähnchenbrust
  • 1 TL Zucker
  • Salz
  • Pfeffer
  • gemahlene Chili
  • 1 EL Butterschmalz

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Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Pad Thai Nudeln

pad-thai-fertig

Pad Thai ist ein Klassiker der südostasiatischen Küche, und wahrscheinlich gibt es dafür soviele Rezepte wie für Schweinebraten. Der „Schweinebraten Thailands“ also sozusagen. Auf Thaifood Tonight gibt es ein wunderbares Rezept, die Zubereitung in einem Video vorgeführt von einem Chefkoch aus Bangkok, in Bangkok. Sehr verführerisch.

Die Zutatenliste ist in manchen Punkten nicht so leicht zu verstehen. „Preserved Turnips“, habe ich herausgefunden, sind keine Rüben aus der Dose. Vielmehr handelt es sich um vakuumverpackten, gesalzenen Senfkohl, der aussieht wie ein Bündel getrockneter Tabak und recht, ähm, eigenwillig schmeckt. Aber ich habe ihn reingepackt in das Ganze! Die getrockneten Shrimps sind für unsere Geschmacksnerven auch eher eine Herausforderung, und wer nicht so experimentierfreudig ist, sollte sie besser weglassen.

Hier meine Zutaten:

pad-thai-zutaten

Von links nach rechts im Uhrzeigersinn, bei der kleinen Schüssel angefangen: Knoblauch un Schalotten, gehackt, Pho Nudeln (eingeweicht), Tofu (feste Qualität, kein Seidentofu), Knoblauchsprossen (gibts im Asialaden), Pad Thai Soße (Rezept anbei), frische Bohnensprossen, Eier, frische Prawns (ausgelöst), darüber der gehackte gesalzene Senfkohl (turnip) und daneben die getrockneten Shrimps.

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer … Grünkohl!

Nachkochen mit Hindernissen: Auberginen-Tofu-Burger

Und noch einmal sind Zucchini angesagt. Am Freitag habe ich – zum ersten Mal seit dem Abgang von Kerner  – die Sendung „Kerner kocht“ geschaut, pardon, die heißt ja jetzt „Lanz kocht“. Und ich muss sagen: diesen Moderator könnte man getrost einsparen, der GEZ-Gebührenzahler würde es sicher danken. Die ganze Zeit über war er farblos, plapperte ab und an ein paar Belanglosigkeiten, um dann wieder dem endlos über irgendein Gewürz (diesmal war es Ras el-Hanout) schwadronierenden Schuhbeck andachtsvoll zu lauschen. Ich finde, die fünf Köche könnten die Show auch ganz alleine machen.

Die Rezepte waren diesmal zum Teil recht ungewöhnlich. Was wohl daran lag, dass die Köche scheinbar aus einem Sammelsurium von vorgegebenen Zutaten – den Anfang der Sendung hatte ich verpasst und daher nicht mitgekriegt was die Aufgabenstellung war – „spontane Rezeptideen“ für ein „Überraschungsmenü“ kreieren sollten. Die meisten Ergebnisse fand ich wenig ansprechend. Aber das von Sarah Wiener, der Auberginen-Tofu-Burger, hat mir gefallen. Und da ich für gestern nicht nur ein Zucchini-Rezept brauchte, sondern dieses auch noch vegetarisch sein musste, fiel meine Entscheidung spontan auf diese Kreation.

Die Zubereitung verlief dann nicht ganz so elegant und schnell, wie bei der Profi-Köchin. Obwohl Eier groß und breit auf dem Einkaufszettel standen, hatte ich vergessen sie mitzunehmen. Dankenswerter Weise half mir meine Nachbarin aus. Dann war da die Konsistenz des Teiges. Zunächst genau nach Rezept angefertigt, hatte ich leise Zweifel, als ich die ersten drei Frikadellen in die Pfanne beförderte. Und die Zweifel waren berechtigt. Das Wenden geriet trotz Benutzung zweier Pfannenheber zum Fiasko. Die Teile waren, obwohl bereits schön gebräunt auf der Unterseite, noch so weich, dass sie auseinanderfielen. Ich konnte sie zwar nochmal zusammenschieben, aber beim Herausnehmen der fertigen Burger dann das gleiche Spiel. Auf dem Bild sieht man die misslungene erste Charge.

Also habe ich die Masse noch einmal nachbearbeitet und weitere Semmelbrösel zugegeben. Endlich wurde sie so fest, dass ich einen zweiten Versuch wagte. Das Ergebnis war erheblich besser, aber die Frikadellen waren noch immer recht fragil. Möglicherweise hätte ich auch noch etwas Ei zugegeben sollen.

Ab dann lief es reibungslos und das Ergebnis war geschmacklich sehr überzeugend.  Die Masse hatte ich übrigens zusätzlich mit ein ganz klein wenig gemahlener Chili gewürzt, damit wurde sie noch pikanter.

Ach ja, das Original-Rezept der Auberginen-Tofu-Burger wurde mit Basilikum-Erdbeer-Salat serviert. Das konnte ich mir aber überhaupt nicht vorstellen. Und Sarah Wieners Kochkollegen waren auch nicht übermäßig begeistert. Daher habe ich den kurzerhand weggelassen und die dekorativen roten Farbtupfer mit einigen Tomatenstücken reingebracht. Die passten übrigens nicht nur farblich sondern auch geschmacklich ganz hervorragend.

Zutaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Zucchini
  • 1 Karotte
  • 150 g Tofu
  • 2 Eier
  • 1 Handvoll Semmelbrösel
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 Aubergine
  • 200 g Joghurt
  • 3 Zweige Minze, frisch
  • 1 Zweig Thymian, frisch
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1/4 Bund Koriandergrün
  • Prise gemahlene Chili (nicht im Originalrezept)
  • Salz, Pfeffer

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Pikanter Tofu süß-sauer

Tofu ist ja soooo gesund. Nur leider zählt er nicht gleichzeitig auch zu den schmackhaften Zutaten. Also müssen die übrigen Zutaten dieses Defizit ausgleichen. Hier schaffen die Paprika-, Ananas- und Gurken-Stücke das in Zusammenarbeit mit einer pikanten Soßenmischung ganz ausgezeichnet. Das Ergebnis ist ein ausgewogenes und leckeres Asia-Gericht, dem man das Fehlen von Fleisch oder Fisch praktisch nicht anmerkt. Und schön schnell geht es auch. Daher sollte man, sobald man die Zutaten zurecht geschnippelt hat, den Reis aufsetzen.

Ach ja: die Tofuwürfel sehen nicht etwa deshalb so dunkel aus, weil ich sie zulange frittiert hätte. Nein, nein, das liegt an der sehr dunklen (und kräftigen) Sojasoße, die ich verwendet habe. Die hat übrigens auch dafür gesorgt, dass ich kein Salz verwenden musste.

Zutaten
  • 250 g Tofu
  • 2 EL Sojasoße
  • 1/2 EL Speisestärke
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 10cm-Stück Salatgurke
  • 200 g Ananasstücke (aus der Dose)
  • 4 EL Reiswein
  • 2 EL Tomatenketchup
  • 1 EL Zucker
  • 2 EL Essig
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1/2 l Öl zum Frittieren
  • Salz

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Lap Tofu

Zutaten

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  • 200 g fester Tofu
  • 1/2 Tasse Öl
  • 2 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • 1/2 Tasse Gemüsebrühe
  • 2 EL Sojasoße
  • 1/2 Tasse Bananenblüte, fein gehobelt und in Zitronenwasser eingeweicht
  • 1 Limette
  • 2 rote Chilie, in 0,5 cm breite Streifen geschnitten
  • 1 Stängel Zitronengras, fein gehackt
  • 1 Stück Galgant (ca. daumennagelgroß), fein gehackt
  • 3 EL geröstetes Reispulver (Klebreis trocken in der Pfanne dunkelbraun geröstet und dann
    im Mörser oder der Küchenmaschine geschrotet)
  • 1/2 Tasse Minze und Koriander, gehackt
  • 3 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • nach Geschmack Schlangenbohnen, Salatgurke

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer … Grünkohl!

Lap Tofu

Martina 13:57