Arabischer Spinat – Mlukhiye

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Die Spargelsaison hat gut begonnen, das warme Wetter fördert Spargel zutage wie selten. Aber nicht nur den. Auch der Spinat ist momentan in einem exzellenten Zustand. Das Kilo Spinat, das ich auf dem Markt erstanden habe, konnte ich tags darauf beinahe vollständig verwenden, ganze vier Blätter waren nicht mehr so schön. Aber wie zubereiten?

Eigentlich dachte ich an die ganz klassische Variante, einfach mit angeschwitzen Zwiebeln und Knobi dünsten, dazu Kartoffeln und pochierte Eier. Und dann habe ich das Ganze doch etwas abgewandelt, und es ist sehr, sehr lecker geworden!

Zutaten für 4 Portionen
  • 1 kg frischer Spinat
  • 2 Hähnchenschenkel
  • 1 große Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 8 Datteltomaten
  • Zitronensaft
  • Koriandergrün
  • 1 TL Butter
  • Salz, Pfeffer, Paprika, Zimt, Muskatnuss
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Leichte Brokkoli-Käsesoße zu Nudeln

Leichte Resteverwertung, saulecker. 500 g frischer Brokkoli waren kurz davor, im Gemüsefach in den Winterschlaf zu fallen. Brokkoli mag ich in so ziemlich allen Lebenslagen, gerne asiatisch, aber auch zu Nudeln. Ich könnt schon wieder … Brokkoli essen! Mjam!

Zutaten
  • 500 g Brokkoli
  • 30 g Gorgonzola
  • 4 EL Schmand
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl
  • 50 g gekochter Schinken
  • Pfeffer, Salz
Zubereitung

Brokkoli in kleine Röschen teilen. Den oberen Teil des Strunks (die dünneren Stängelteile) fein würfeln. Gemüsebrühe aufkochen, Brokkoli und eine geschälte, unzerteilte Knoblauchzehe hineingeben und wenige Minuten bissfest kochen (einfach probieren, das kann variieren). Abgießen, Brühe auffangen.

Zweite Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Öl in einem Topf erhitzen, Knoblauch anschwitzen und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Etwas einkochen lassen. Gorgonzola dazugeben und auflösen, Hitze reduzieren, Schmand einrühren, nicht mehr kochen lassen. Brokkoli dazugeben. Schinken in Streifen schneiden und unterheben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Pro Soßenportion ca. 220 kcal und 12 g Fett

Tomatensuppe mit Graupen

Keine Überraschung, dass eine Tomatensuppe gut in die Diät passt. Ich habe den Tag über einiges an Kalorien gespart, um abends etwas mehr Gemüse in die Suppe zu packen. Die ansonsten ungeliebten Graupen fand ich in der Tomatensuppe richtig gut, und nach einer halben Stunde Kochzeit war die eigentlich sehr kleine Menge so stark gequollen, dass sie eine prima sättigende Suppeneinlage ergab. Und so hat man dann schließlich etwas zu kauen, was ich persönlich für das Sättigungsgefühl sehr wichtig finde. Zuzubereiten ist das Ganze kinderleicht, und viel Arbeit macht das nicht. Pro Portion hat man wohl knapp 500 kcal auf dem Teller, bzw. den Tellern, denn da ist mehr als ein Nachschlag mit drin. Geadelt wird das Ganze durch die Würze aus Anna Fornos Kräuterpaste. Immer wieder lecker …

Zutaten für 2 – 3 Personen
  • 1 Bund Suppengrün
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 70 g Graupen
  • frische Salbeiblätter nach Geschmack
  • 1 TL Olivenöl
  • 3/4 l Wasser
  • 1 gehäufter TL Instantgemüsebrühe
  • Anna Fornos Kräuterpaste
  • 1 große Dose Tomaten (oder zwei von normaler Größe)
  • 6 EL Crème Fraîche
  • 3 EL geriebener Parmesan
  • Vollkornbrot

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Champignonragout mit Polentaschnitten

Geadelt von Anna Fornos Kräuterpaste war das einfache Champignonragout recht köstlich. Die Polentaschnitten in so wenig Fett zu backen war allerdings eine Herausforderung. Diät bedeutet wohl immer wieder, Herausforderungen anzunehmen. 😉 Nun gut, das bäckt nicht ganz so schön, entwickelt dafür aber schneller „Röstaromen“. Anders gesagt: Der Kram wird schnell schwarz. Also vorsicht!

Zutaten für ein Dickerchen (bald Dünnerchen)
  • 250 ml Wasser
  • Salz
  • 50 Gramm Maisgrieß
  • 15 Gramm Maismehl
  • 25 Gramm Paniermehl
  • 1 TL Öl
  • 125 Gramm braune Champignons
  • 1 mittelgroße Tomate
  • 1 Schalotte
  • 1 TL Butter
  • Anna Fornos Kräuterpaste
  • Knoblauch
  • Pfeffer
  • 3 TL Mehl
  • 5 TL Milch  (1,5%)

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Rumpsteak und Bohnengemüse

Der zweite Tag Diät. Da ich keine Crash-Diät mache, sondern nur gemäßigt die Kalorienzahl herunterschraube, leide ich nicht Hungers … Aber schämen tue ich mich manchmal, wenn anderenorts die Leute genau das tun, und ich mir Gedanken mache, wie ich rund ums Jahr an schmackhafte Tomaten komme. Die Welt ist pervers.

Um wenigstens ein bisschen zu den Guten zu gehören, habe ich Bioland Rumpsteaks besorgt. Na gut, die CO2-Bilanz eines Rinds ist auch nicht gerade berauschend. Irgendwie ist alles, was ich tue, von vorne herein schädlich für den Planeten. Treibt mir die verringerte Kalorienzufuhr solche Gedanken in den Kopf?

Das Gericht an sich war okay. Geadelt wurde es durch Anna Fornos Kräuterpaste, die ich zum Würzen verwendet habe. Die rundet den Geschmack schön ab. Laut Rezept sollten es 100 g Rumpsteak sein. Ich weiß nicht, was die für Kühe haben und wie die sich vorstellen, dass man 100 g Fleisch mit Anstand brät? Ich habe kleine, grenzwertig dünne Steaks gehabt, das mag doppelt so viel pro Nase gewesen sein (abzüglich des Zehnten, den der Kater bekam), das ist aber nicht so arg schlimm, wenn man über den Tag mit Fett und Eiweiß sparsam war.

Zutaten für 1 Portion
  • 2 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 Strauchtomaten
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 40 g Sellerieknolle
  • 2 kleine Karotten
  • 125 g Bohnen (in meinem Fall 150 g, ich hatte eine 300 g TK-Packung)
  • 1 TL Olivenöl
  • 30 ml Weißwein
  • 1 Knoblauchzehe
  • Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • Pfeffer
  • Basilikum
  • Anna Fornos Kräuterpaste
  • 1 kleines Rumpsteak
  • Pfeffer und Salz
  • 1 TL Olivenöl
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Hähnchenbrust mit Spinatreis

Das erste Briefwaagenrezept. Für den Jammergatten gabs die doppelte Portion (aber nicht doppelt Huhn, da hatte der Kater noch ein Wörtchen mitzureden), das ist für ihn okay, er hat sowieso einen ganz anderen Grundumsatz an Kalorien als ich. Geschmeckt hat es so übel nicht, trotzdem ich Zutaten verwendet habe, die mir sonst nicht in den Topf kommen: Parboiled Reis und Tiefkühlspinat.

Meine Portion zwacke ich im Lauf der Kocherei ab (bzw. den Reis hab ich separat gekocht, in einem wiiiinzigen Topf), so habe ich für mich den Überblick, und wenn es mir nicht reicht, klaue ich mir heimlich was aus dem Gattentopf. 😉

Diesmal hats fürs Fotografieren nicht gereicht. Anfangs bin ich immer etwas gestresst von der Logistik bei der doppelten Zubereitung. Das wird erst wieder im Lauf der Zeit. Hier das Rezept für eine Portion:

Zutaten
  • 10 Gramm Mandelblättchen
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 Gramm Blattspinat (tiefgekühlt)
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 50 Gramm Langkornreis
  • etwas Muskatnuss
  • 20 ml Orangensaft
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Olivenöl
  • 120 Gramm Hähnchenbrust
  • 1 Chilischote

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Indisches Brathuhn in Joghurtmarinade mit Salat und Joghurtsoße

Vorgestern waren wir – auf den letzten Drücker – in Riehen in den Räumen der Fondation Beyeler, um endlich die Venedig-Ausstellung zu betrachten. Das konnten wir nur tun, weil die Ausstellung noch einmal um drei Wochen verlängert worden war und am Sonntag war wirklich der allerletzte Tag. Unsere Freunde Uli und Uli teilten mit uns die Freude an einem sonnigen Tag, und nach dem Kunstgenuss setzte Hunger ein. Aber wo hingehen an einem Sonntagnachmittag in der Schweiz, wenn mindestens eine der hungrigen Personen (wenn nicht gar zwei) keine Lust auf Kaffee und Kuchen, sondern auf Deftiges vrspüren? Diese Lust kumulierte zu Worten und wurde "was Scharfes mit Reis". Aber auch der Inder will am Sonntag ruhen, und so landeten wir am Schluss, wieder auf deutscher Seite, doch in einem Café, das wenigstens belegte Brötchen anbieten konnte, auch wenn Wurst und Käse eigentlich fürs Frühstück reserviert sind.

Aus diesem Sonntagsabenteuer erwuchs die Lust auf Indisches, und ein Huhn hatte ich schon am Samstag vom Metzger meines Vertrauens mitgenommen, weil es da so schön mickerig rumlag und nur halb nach Turbohuhn aussah.

Geschmeckt hat es schließlich so ein bisschen wie ein Hähnchenkebap, mit den Händen gegessen war es einfach nur lecker: Das zerteilte Hähnchen mit Joghurtsoße und dem Salat gemischt und mit einem Stück Brot aufgenommen … hmmmm! Scharf, aber ohne Reis.

Zutaten
  • 1 Brathähnchen, küchenfertig
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt

die folgenden Gewürze kann man fertig gemahlen nehemn, oder wie in meinem Fall am Stück und z.T. frisch und dann mörsern:

  • je ca. 1/2 TL Ingwer, Nelken, Piment, Pfeffer, Chili und Kreuzkümmel
  • 1 Becher Joghurt (150 g)
  • 2 EL Butter
  • 1 TL Zitronensaft oder Tamarindenmus
  • Salz

Für den Salat

  • 1 Salatgurke
  • Tomaten
  • Radieschen
  • 1 Zwiebel
  • Zitronensaft
  • Pfeffer, Salz
  • Joghurtsoße
  • etwas Salatgurke
  • 1 Radieschen
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • Kreuzkümmel, Curry (scharf), Salz und Pfeffer
  • ein Spritzer Zitronensaft

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Indonesisches scharfes Fischcurry mit Gurken-Ananas-Salat

Sind es die vielen Arbeiten oder die schwächelnde Kamera, die mich im Moment vom Posten abhalten? Oder die Tatsache, dass ich wenig Neues ausprobiere und alles schon verbloggt habe? Irgendwie gelingt es mir zur Zeit nicht, regelmäßig Rezepte zu veröffentlichen. Gut dass Jürgen das derweil erledigt. 🙂

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Ein Gericht, dass sich bei uns fast wöchentlich wiederholt, ist panierter Backfisch mit Senfsoße, Salat und Salzkartoffeln. Ein Murmeltiergericht sozusagen ( „Und täglich grüßt das Murmeltier“). Den Rotbarsch, den der Überraschungsgatte nach einem Ausflug in die Stadt mitgebracht hat (statt Blumen), den wollte ich diesmal doch gerne anders machen. Der Gewohnheitsgatte war erst skeptisch: „Wird denn der Fisch knusprig?“ Tja, das konnte ich nicht so recht vorhersagen. Nach dem Essen war aber das „Das Rezept musst du dir unbedingt merken“ ein eindeutiges Indiz dafür, dass die Tage des wöchentlichen Senfsoßen-Fischs gezählt sind. Change – yes we can!

Zutaten
  • ca. 500 g hellen, festen Fisch (Rotbarsch, Seelachs …)
  • Saft von 2 Limetten
  • Salz
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 5 EL Ketjap Manis (süße indonesische Sojasoße)
  • 2 TL Sambal Ulek
  • Chilies nach Geschmack
  • Erdnussöl

Für den Salat

  • 1/2 frische Ananas
  • 1 Salatgurke
  • 1 Chilischote
  • 2-3 Fruhlingszwiebeln
  • 1 TL geriebener Ingwer
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 3 EL Reisessig
  • 2 EL Fischsoße
  • 2 EL helle Sojasoße
  • 1 EL Erdnussöl
  • 2 EL geröstete Erdnüsse

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Khao soy – Suppe mit Schweinefleisch und Sojabohnen

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Suppenzeit. Ich hatte überhaupt keine Lust, bei der Kälte einkaufen zu gehen, also fiel mein Blick auf das 3-Sternefach des Kühlschranks. Aufmachen? Aufmachen! Darin: zwei kleine Kältekissen, eine Dose mit gehäckseltem Zitronengras, 2 Dosen mit selbstgezogenen sauscharfen Chilis, ein Rest Blattspinat (entsorgungsreif – das war er schon kurz nach dem Kauf, ich hasse gefrorenen Blattspinat) und ein Beutelchen mit zwei Minutenkoteletts vom Schwein. Schweinefleisch … ein kurzer Gang durch die Gehirnwindungen und mir ist diese einfache Suppe aus dem Norden von Laos eingefallen. Leider hatte ich keine Lauchzwiebeln mehr da, aber die Suppe schmeckt mir auch so. Ausgefallenste Zutat sind fermentierte Sojabohnen, die man im Asiamarkt in Gläsern zu kaufen bekommt. Wenn die nicht wären, könnte jeder diese Suppe einfach nachkochen. Ohne die wird es aber nix …

Zutaten
  • 1 Tasse gehacktes Schweinefleisch
  • 1-2 EL Öl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Tomate
  • 2-3 EL fermentierte Sojabohnen (gesalzene Sojabohnen, salted soybeans)
  • 2 EL dunkle Sojasoße
  • 2 EL Fischsoße
  • extra breite Pho-Nudeln
  • außerdem Lauchzwiebeln, Koriandergrün, Limetten, Chiliflocken – alles sofern vorhanden und sofern manLust drauf hat

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Hackfleischbällchennudelsoße

Mein lieber Schwan, das war ja beinahe schon unerwartet lecker … diese Soße mit Hackfleischbällchen. Die kommt ins Standardrepertoire. Aber wieso war sie da nicht schon?

Zutaten (4 Portionen)
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 altbackenes Brötchen
  • 1/8 l Milch
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL geriebener Parmesan
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 300 ml trockener Weißwein
  • 1 große Dose Tomaten
  • 2-3 Lorbeerblätter
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
Zubereitung

Milch erhitzen, Brötchen klein schneiden und darin einweichen. Zwiebel und Knobi fein hacken, in etwas Olivenöl glasig dünsten. Hackfleisch, Zwiebel-Knobi-Mischung, ausgedrücktes Brötchen, Parmesan, Salz, Pfeffer und Muskat mischen. In etwas Olivenöl den zu Bällchen geformten Fleischteig kräftig anbraten (sie dürfen ruhig ordentlich Farbe annehmen). Bällchen aus der Pfanne heben, Bratensatz mit Weißwein ablöschen und loskochen. Dosentomaten hacken und mit dem Saft dazugeben. Lorbeerblätter hineintun, aufkochen lassen, Fleischbällchen zugeben, mild mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 1 Stunde schmoren lassen. Bis dahin sollte die Soße etwas eingekocht sein und ein schönes Aroma entwickelt haben. Eventuell nachwürzen.

Dazu Spaghetti und Parmesan.

Hackfleischbällchennudelsoße

Martina 19:47