Powersalat für den Frühling, Kichererbsen, Staudensellerie. Tomaten, Mungobohnensprossen

Powersalat für den Frühling

Frühlingssalate sind der endgültige Abschied vom Winter. Auch wenn nicht alle Zutaten aus dem Freiland stammen  sind gerade Staudensellerie und Mungobohnenssprossen, auch aus dem  Treibhaus, oder gar heimischer Zucht, Garant für Mineralien, Vitamine  und sogar Folsäure die uns richtig  Schwung geben, für unsere Outdoor-Aktivitäten. Und die Kichererbsen sorgen für genügend pflanzliches und sättigendes  Eiweiss.  Braucht man mehr?

Zutaten
  • 100 g Kichererbsen
  • 2 Stängel Staudensellerie
  • 4-5 Kirschtomaten
  • 1 Schale Mungobohnensprossen
  • Einige Stängel Petersilie
  • Salz Pfeffer
  • Einige Esslöffel Olivenöl
  • Apfelessig

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Ungerührt genossen: Risotto mit Schafskäse

Risotto mit Schafskäse

Nein, ich blieb nicht gefühllos bei diesem Risotto, im Gegenteil: Es war eines der Besseren, die ich bisher gekocht habe, und es war überaus gelungen und erfreulich schmackhaft. Vielmehr war es ein Risotto, das ohne Rühren und Aufpassen perfekt gelungen ist. Und das hatte ich noch nie!

Dieses Risotto ist verhältnismäßig fettarm und das Rezept stammt aus dem Kochbuch Alles wird schwerer – Ich nicht!: Das Kochbuch für Frauen ab 40, das ich letztens – angepasst an meine derzeitige Lebenssituation, ich bin auf dem abnehmenden Ast – gefunden hatte. Mit dem theoretischen Überbau des Buches, der was mit Ayurveda zu tun hat und mich nicht wirklich brennend interessiert, habe ich mich nicht beschäftigt, ich sah nur ein paar der Rezepte und fand, dass die lecker aussehen und klingen und es wert sind, ausprobiert zu werden.

Zutaten für 2 Portionen
  • 1 EL Butterschmalz oder Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Mandelblättchen
  • 1 Msp. Muskatnuss
  • 1 Msp. Salz
  • 100 ml Weißwein
  • 100 g Schafskäse (Feta) (ich habe einen fettreduzierten Salakis genommen)
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 3 Stangen Staudensellerie
  • 2 EL Rosinen
  • 150 g Risottoreis (Arborio)
  • 1 TL mildes Curry
  • Wasser

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer … Grünkohl!

Hühnerbrust auf Sellerie-Ziegenkäse-Kaffee-Püree

Huhn auf Sellerie-Ziegenkäse-Kaffee-Püree

Die Sendung „Lanz kocht“ schaue ich nur noch sehr selten an. Zu abgehoben sind mir die Rezepte mittlerweile. Mit teilweise derart exotischen Zutaten, dass das Nachkochen schon an deren Beschaffung scheitert. Gestern habe ich aber mal wieder ein Rezept nachgekocht. Es stammt allerdings aus einer älteren Sendung, so ungefähr vom Frühjahr 2009 und ist von Ralf Zacherl. Die Zutatenliste ist überschaubar und außer der Staudensellerie und der Hähnchenbrust hatte ich sogar alles im Haus. Letztere wurde dann allerdings beinahe zum Problem – mal wieder. Hat doch mein – in Sachen Fleisch bisher gut sortierter – Edeka, kürzlich eine komplette Kühltheke mit abgepacktem Fleisch abgeschafft. Na ja, nicht abgeschafft. Schlimmer, die Fleischprodukte wurden durch Convenience-Müll ersetzt: panierte Hähnchenschnitzel, noch mehr TK-Pizzas und die 97. Sorte Pommes Frites. Dadurch ist das Fleisch-Sortiment jetzt auf die Hälfte zusammengeschrumpft und es fehlen u.a. Hühnerbrüste mit Haut! Die gab es auch an der Fleischtheke nicht. Also musste ich normale Hühnerbrust nehmen. Das geht auch, man muss halt die Garzeit etwas reduzieren, damit sie nicht trocken werden.

Das Gericht hinterließ einen zwiespältigen Eindruck. Der Sellerie-Tomatensalat gefiel mir überhaupt nicht. Diese rohe Staudensellerie war mir einfach zu… öh… knackig. Zum Glück hatte ich vorab eine Probeportion fertig gemacht und gekostet und konnte so noch etwas nacharbeiten. Ich habe ihn, nachdem die Hühnerbrüste fertig waren noch für zwei Minuten in die Pfanne gegeben und dann erst mit der Marinade vermischt. So gefiel mir das besser. Das Selleriepürree war lecker, der Kaffee aber kaum wahrnembar – obwohl ich gemahlenen Kaffe in den Teebeutel gegegen hatte (mangels ganzer Bohnen). Das hätte gerne ein bisschen intensiver sein dürfen. Da es kein Zwischengang sondern eine Hauptmahlzeit werden sollte, habe ich für zwei Portionen mehr als die halbe Menge Pürree und fast die volle Menge Salat gemacht.

Insgesamt fand ich, dass das alles irgendwie nicht zueinander passte. Und ich denke es lag nicht an den kleinen Änderungen, die ich vornehmen musste. Immerhin, dieses Selleriepürree merke ich mir, das ist eine schöne Beilage. Auf den Sellerie-Tomatensalat kann ich dagegen gut verzichten.

Zutaten
  • 300 g Knollensellerie
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Kaffeebohnen (oder 1 TL gemahlener Kaffee)
  • 1 Teebeutel
  • 150 g Staudensellerie
  • 10 Kirschtomaten
  • 1 unbehandelte Limone oder Zitrone
  • 1 – 2 EL Ziegenfrischkäse
  • 2 Hühnerbrüste mit Haut
  • 1 EL heller Balsamico
  • 1/2 TL Honig
  • 2 EL Olivenöl
  • schwarzer Pfeffer
  • Salz
  • Zucker
  • Olivenöl
  • Muskatnuss

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Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Krabben-Frikadellen auf Gurken-Koriander-Salat

Das Rezept klingt sehr interessant. Kleine Krabbenkuchen, die auch kalt gegessen werden werden können. Dazu ein Gurken-Sellerie-Salat hört sich auch gut an. Schöne Sommerküche. Bei dem Rezeptlesen kamen allerdings leichte Zweifel ob man mit Mayonnaise ein Bratgut abbinden kann. Enthalten Krabben irgendwelche Klebestoffe, die auf zauberhafte Weise, das Ganze zusammenfügen? Ich habe das Rezept auch erst mal so nachgekocht. Ich weiss nicht warum, manchmal setzt eben auch der Kochverstand aus, der mir sagen hätte müssen, mit Mayonnaise kann man auch Krabbenfrikadellen nicht abbinden. Und es kam, wie es kommen musste, beim  Drehen der Küchlein geschah die Katastrophe, sie zerfielen in ihre einzelne Bestandteile. Also gab es einen zweiten Anlauf. Den Rest der Masse habe ich nochmal ausdrückt und dann mit einem Ei abgebunden. Diesmal stimmte das Ergebnis und es kamen kleine Krabbenküchlein heraus. Sehr lecker. Ich hätte auch gleich sorgfältig die Internetseite vom Weingut Beringer und das Rezept von Laurie Hooks lesen sollen und somit wäre mir das kleine „Kitchenchaos“ erspart geblieben, denn sie schreibt: “Without the egg, pay careful attention that ingredients are binding together as needed: Pinch the crab mixture together with 3-4 fingers“. Ach, das Curry-Öl das sie noch über diese köstlichen Krabbenteilchen gibt, war mir wirklich zu aufwendig.

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Caponata siciliana


Caponata ist eine sehr leckere süßsaure Vorspeise (man kann sie aber auch als Pastasoße verwenden) aus Sizilien. Ich bin letztens im Urlaub wieder drauf gekommen, weil es in der „Cambusa“ so sensationelle Caponata mit Artischocken gab.

Hier habe ich gestern Caponata gemacht, weil wir spontan zu einem Grillabend eingeladen wurden und die im Haus vorhandenen Zutaten nicht mehr knackig genug für Salat, aber für eine lauwarme Caponata gerade noch gut genug waren. Die Zutaten ergaben einen halben Liter Caponata – ich habe sie halt nicht gewogen, sondern in eine Dose mit fahrradtauglichem Verschluss und einem halben Liter Inhalt gefüllt.

Zutaten (für den kleinen Fußballabend):
  • 2 Weiße oder rote Zwiebeln, in Streifen geschnitten
  • 2-3 Knoblauchzehen (ganz, geschält) oder 1 Knollenknoblauch, geschält und geviertelt
  • 4 aromatische Tomaten, ohne Strunk und Kerne grob gewürfelt
  • 1 rote Paprikaschote
  • 2 EL gesalzene Kapern, gewässert
  • 8 grüne italienische Oliven (z.B. von Alnatura), entsteint
  • 1 Stängel Staudensellerie, in feine Scheiben geschnitten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2-3 EL Zucker
  • 5-6 EL milder Rotweinessig oder Aceto Balsamico Bianco (wird milder)
  • 2 EL gehackte Basilikumblätter
  • 1 EL gehackte Minze
  • Olivenöl

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer … Grünkohl!

Kabeljau mit Apfelspalten, Staudensellerie und Käse überbacken

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6 aus 49. Das ist heute mein Küchenlotto. Aus den möglichen Zutaten des Gemüsekorbs und des Kühlschranks, das optimalste Gericht zu kochen. Ich denke in meiner Küche sind mehr als 49 Zutaten vorhanden, aber nicht immer kann man aus diesen Zutaten auch etwas halbwegs Essbares herstellen, ausser vielleicht Cornflakes mit Milch und Zucker. Ich hatte Kabeljaufilets gekauft, die waren quasi gesetzt, Ausserdem im Ziehungstopf waren Äpfel, Staudensellerie, Blauschimmelkäse, Balsamessig und Butterschmalz. Jetzt brauchte ich nur noch die richtige Zusammenstellung.

Zutaten
  • zwei Kabeljaufilets
  • 1 Apfel
  • 4 Stangen Staudensellerie
  • 30 gramm Blauschimmelkäse, anderer Käse geht natürlich auch
  • 40 ml weisser Balsamessig
  • 40 gramm Butterschmalz
  • 30 ml Sahne
  • Curry, Pfeffer und Salz nach Belieben

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Huhn in Thunfischsauce

Ich hatte noch ein Hühnchen zu rupfen mit jemand der mir zu etwas geraten hat, und mich nicht informiert hat, dass es dafür keine Standardverpackung gibt. Und jetzt steht das Teil immer 7 cm über die Hülle, es sei denn, ich lasse mir eine grössere Hülle fertigen. Ich hoffe auf das Positive der magischen Zahl 7. Um meinen Adrenalinspiegel zu senken beschloss ich Hühnchen zu machen. In solchen Situationen bin ich nicht sonderlich kreativ, also nehme ich das italienische Kochbuch zur Hand, Huhn in Thunfischsauce sollte es werden. Weiterlesen

Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Nudelsalat mit Käse und gebratenem Gemüse

Dieser Salat war mein zweiter Beitrag zur gestrigen Grillparty – die übrigens mit einem heftigen Gewitterschauer zu Ende ging und das wo das Wetter bis zum Nachmittag wunderbar sonnig und warm war. Das Rezept stammt von Johann Lafer und wurde in einer Folge der Sendung Lafers Himmel un Erd vorgestellt, die bis 2006 im SWR lief. Ich mache es allerdings in einer leicht abgewandelten Version. So ersetze ich den Apfelbalsamico – den ich in den hiesigen Supermärkten schlicht und ergreifend nicht bekomme – durch weißen Balsamico mit einem Schuss Apfelsaft oder Cidre-Essig. Und statt altem Gouda nehme ich eine Mischung aus 2/3 Emmentaler und 1/3 Greyerzer.

So, hier das Originalrezept mit meinen Änderungen:

Zutaten
  • 250 g Penne
  • 20 ml Olivenöl
  • 1 Karotte
  • 1 rote Paprikaschote
  • 100 g Staudensellerie
  • 100 g Frühlingszwiebeln
  • 4 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 60 ml Olivenöl
  • 1/2 1 EL Paprikapulver
  • 60 80-100 ml Gemüsebrühe
  • 40 ml Apfelbalsamico 30 ml Weißen Balsamico und 30 ml Apfelsaft
    oder 30 ml Cidre-Essig
  • Salz, Pfeffer
  • 150 g alter Gouda oder 100 g Emmentaler und 50 g Greyerzer oder 150 g Greyerter
  • 1/2 2 EL Schnittlauchröllchen
  • 1/2 EL Petersilie

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Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Nudelsalat mit Käse und gebratenem Gemüse

Jürgen 15:42