Rote Bete Gnocchi mit Salbeibutter und gebratenen Artischocken – fast eine Küchenschlacht

rote Bete Gnocchi mit Salbeibutter und Artischocken

rote Bete Gnocchi mit Salbeibutter und Artischocken

Alles begann gut an diesem Tag. Lange geschlafen, nach langer Diskussion in der Nacht über dunkles Wissen und gesellschaftlichen Strukturen und einem kleinen Frühstück am Morgen. Die Rückrechnung des Rezeptes war unumgänglich, sollten die rote Bete doch in Alufolie mit 300 g Meersalz im Backofen gebacken werden. Das mag gut sein, war uns aber zu aufwendig. Wir haben die rote Bete schlicht in Salzwasser gegart, was ja auch nicht falsch sein kann. Nach dem Zerkleinern mit dem Zauberstab und der Zugaben von Weizengriess, sollte man soviel Mehl zugeben, bis die Masse sich gut verarbeiten lässt. Jetzt begann das Chaos. Die rote Bete Masse war zu einem zu Brei geworden, der eher zu einem Horrorfilm, als zum Kochtopf taugte. Wir haben aber nicht aufgegeben und abwechselnd Weizengriess und etwas Mehl zugegeben, was nicht immer einfach war, wie die Bilder am Ende des Blogs zeigen. Zum Schluss haben wir den Teig etwas ruhen lassen und dann weiterverarbeitet. Ich habe die Rezeptur unten nicht verändert , weil wir nicht mehr wissen wieviel Weizengriess und Mehl wir eingearbeitet haben. Meine Empfehlung für Nachkocher, die sich trauen, mehr gekochte Kartoffel unterarbeiten, sollte die rote Bete Gnocchi Masse zu klebrig sein. Geschmacklich waren die rote Bete Gnocchi jetzt eher Kartoffelgnocchi mit einem Hauch rote Bete, immerhin ein Hauch!

 

Zutaten
  • 200 g rote Bete, sind 2 mittelgrosse rote Bete
  • 200 g mehlige Kartoffel
  • 1 Eigelb
  • 35 g Weizengriess
  • 100 g Mehl
  • 30 g Butter
  • einige Zweige frischer Salbei
  • 1 kleine Artischocke
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Pfeffer, Salz und eine Prise Muskat

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Der geteilte Flammkuchen

vegetarischer Flammkuchen

vegetarischer Flammkuchen

Rita und Manfred mussten sich 1963 den deutschen Himmel teilen in dem durchaus tragischen Roman von Christa Wolf. Junge Menschen heute müssen sich nicht mehr den Himmel teilen, zumindest nicht in Deutschland, aber im Süden Europas könnte das bald wieder Realität werden. Ich habe meinen Flammkuchen geteilt in die klassische Variante mit Schinkenspeck und Zwiebeln und in die vegetarische Variante mit Tomaten und Artischocken. Zur klassischen Variante hat Martina-Lotta alles geschrieben in dem Blog der „halbautomatische Flammkuchen“, dem ist nichts hinzuzufügen, denn auch ich habe auf einen Fertigteig zurückgegriffen und war zufrieden.

 

Zutaten, hier gerechnet auf einen vegetarischen Tomaten/Artischocken „Flamm“
  • 1 Rolle Flammkuchenteig ca. 250 g
  • 100 ml Creme fraiche oder Schmand
  • 1 Zwiebel
  • 2 Tomaten
  • ½ Artischocke
  • Pfeffer und Salz

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Sauerbraten vom Rinderfilet mit Artischocken und Steinpilz-Champignon

Sauerbraten vom Rinderfilet

Sauerbraten kommt bei mir eher selten, eigentlich nie auf den Tisch, weder vom Rind und auch nicht vom Pferd. Ich glaube die lange Garzeit ist es, die abschreckt. 2 bis 2 ½ Stunden sind für einen Sauerbraten durchaus üblich. Und die lange Marinierzeit, die Tage betragen kann, tut das Übrige. Weiss ich denn montags was ich samstags essen will? Sauerbraten stammt aus der Zeit, als wir noch Zeit hatten und Zeit zu planen. Und wir unsere Zeit auch nicht verplant haben. Vielleicht geht Sauerbraten auch nur als Rheinischer Sauerbraten, so vom Niederrhein meine ich. Montags lege man den Sauerbraten ein. Dann nimmt man mehrere Tüten Studentenfutter, pickt die Rosinen raus, und gebe sie zum Rheinischen Sauerbraten. Ferner besorge man sich ein möglichst dickes Buch, so in Richtung Frank Schätzing, 1200 und mehr Seiten müssten es schon sein, setzt sich an das Ufer des Niederrheins, und samstags ist der Sauerbraten gar, wenn man einen guten Freund findet der freitags den Ofen anschaltet. 😉 Viel Spass beim Sauerbraten machen!

Zutaten
  •  400 g Mittelstück vom Rinderfilet
  • 1 Karotte
  • 1 Scheibe Knollensellerie
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Scheiben geräucherter Schinkenspeck
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 200 ml Rotwein
  • 50 ml Balsamico
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 3 Zweige Thymian
  • 2 Schalotten
  • 100 ml Portwein
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 grosse Artischocke
  • 1 Handvoll kleine Steinpilz-Champignon
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • etwas Gemüsebrühe
  • ½ Teelöffel Speisestärke
  • Meersalz und Pfeffer

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Penne mit Artischocke und Mozzarella

penne-artischocken-tomaten-mozarella

Haben sie gewusst, dass die Erntezeit von Artischocken von Februar bis Ende April ist? Weiss ich aus dem Fernsehen, ja das bildet. Und wenn man RTL schaut, weiss man auch, welche Käfer man in der Südsee essen kann. Nun interessieren mich die Südseekäfer eher weniger, aber ich habe einen Beitrag über Artischockenanbau in Latium gesehen, das ist ein Landstrich bei Rom. Dort hat die Oma dieses köstliche Essen gekocht und da braucht man kein Rezept. Sie hat es einfach vorgekocht. Und das ist das Ergebnis!

Zutaten für 2 Personen
  •  200 g Penne
  • 1 grosse Artischocke
  • ½ Dose gewürfelte Tomaten
  • 1 Teelöffel Oregano
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 1 Scheibe Schinkenspeck
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 30 ml Gemüsebrühe
  • 1 mittelgrossen Büffelmozarella
  • Pfeffer und Salz

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Artischocken-Rinderfilet-Spiesse mit Espresso-Risotto

Artischocken-Rinderfilet-Spiesse mit Espresso-Risotto

Artischocken-Rinderfilet-Spiesse mit Espresso-Risotto

Authentische Wintergerichte zu kreieren finde ich garnicht so einfach. Garnicht winterlich finde ich jetzt Zubereitungen mit typischen Sommergemüse, wie Tomaten. Nun gut könnte man sagen, die gibt’s auch in der Dose oder getrocknet. Winterlich sind für mich, auch von der Textur her, Artischocken. Robust, nicht einfach in der Zubereitung und im Geschmack haben sie etwas morbides, das ist schon nicht mehr nur Herbst. Auch wenn ich weiss, das meine Artischocken aus einem spanischen Treibhaus kommen, auch in Spanien ist Winter! Auf jeden Fall ist das Espresso-Risotto, das ich bei Chezuli, einem Blogkollegen gefunden habe, im Geschmack sehr winterlich und hat nichts mit einem sommerlichen Risotto zu tun. Bei Chezuli gab es dazu ein Rinderfilet. Ich habe die Artischocken mit dem Rinderfilet verheiratet und daraus einen Artischocken-Rinderfilet-Spiess gemacht. Die Peperonata gibt einen frischen, etwas schärferen Kontrast zu den vorherrschenden Wintergeschmacksnoten.

 Zutaten für 2 Personen
  •  1 Rinderfilet
  • 1 grosse Artischocke, oder 2 kleine Artischocken
  • 150 g Arborio-Reis
  • 1 doppelten Espresso
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1/4 Knoblauchzehe
  • 8 Esslöffel Olivenöl
  • Pfeffer und Salz

Für die Peperonata, siehe Rezept

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Sellerie-Artischocken-Gnocchi

Brigitte-Diät … letztes Jahr ist sie aus Faulheit ja komplett ausgefallen, dieses Jahr bin ich aber wieder voll dabei. Möglichst früh im Januar beginnen, um vor Beginn der offiziellen Fastenzeit fertig zu sein und somit bei diesem Kram nicht mitzumachen. Oder so.

Viele Rezepte daraus sind nicht des Bloggens wert … oder erst nach 14 Tagen Diät, wo alles anfängt zu schmecken, was den Bauch nur irgendwie füllt. Wo ein Knäckebrot zur Köstlichkeit avanciert und gedünsteter Fisch zum kulinarischen Höhepunkt. Das nachfolgende Rezept ist auf jeden Fall Gechmackssache und ich habe es lange links liegen lassen, bevor ich es dann doch nachgekocht habe. Und weil in einer Packung Gnocchi 500 g sind und ich pro Portion nur 100 g brauche, musste ich es mehr als einmal nachkochen, aber ich finde es auch ganz schmackhaft und es macht satt. Ungewöhnlich finde ich es allemal, die Kombination an Gemüsen wäre mir niemals in den Sinn gekommen.

Zutaten (für 1 Portion)
  • 100 ml Artischockenflüssigkeit (Artischocken aus der Dose oder Glas ohne Öl nehmen, bitte!)
  • 2 Schalotten, fein gewürfelt
  • 1 Stange Sellerie (ca. 100 g) gewürfelt
  • 120 g Artischocken
  • 60 g TK-Erbsen
  • 100 g Gnocchi (Kühlregal)
  • 3 EL Magerquark
  • 1 TL flüssiger Honig
  • 1 TL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Saft einer halben Orange

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer …

Streifen vom Lammrücken mit gefüllten Artischockenböden

Jetzt kommen die ersten mediterranen Gemüse auf den Markt. So hatte der türkische Gemüsehändler die ersten frischen Artischocken. Ich mag sie sehr, vor allem später im Frühling, wenn die großen bretonischen Artischocken kommen. Sie sind mit nur einer Vinaigrette eine eigenständige Vorspeise. Doch diese kleinen Frühlingsartischocken haben den Vorteil, dass der „Heuboden“ noch sehr klein ist und man sie deshalb, bis auf die äußeren Blätter, weitgehend ganz genießen kann. Dazu passt auf jeden Fall Lamm oder Rind. Ich hatte mich für Lammrückenfilet entschieden, das ist schnell gebraten. Vorher ist man mit den Artischockenböden beschäftigt. Dieser Aufwand lohnt. Die eigene, leicht herbe Würze der Artischocken, gepaart mit der herzhaften Füllung aus Schinken und Käse, ist sehr lecker. Dazu die Lammstreifen, kross gebraten und dann die wunderbare Sauce, schöner kann Essen nicht sein.

Zutaten für 2 Personen
  • 1 Lammrückenfilet, je nach Größe zwischen 300 und 400 g.
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 6 frische, junge Artischocken
  • 200 g Bandnudeln
  • 1 Zitrone
  • 50 g Schinkenspeck in feinen Streifen
  • 50 g kleingewürfelter Hartkäse, ich hatte Schweizer Emmentaler
  • 125 ml Lammfond
  • 50 ml Rotwein
  • 1 Zweig frischer Rosmarin
  • 1 Knoblauchzehe
  • 80 ml Sahne
  • Pfeffer, Salz

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Caponata siciliana


Caponata ist eine sehr leckere süßsaure Vorspeise (man kann sie aber auch als Pastasoße verwenden) aus Sizilien. Ich bin letztens im Urlaub wieder drauf gekommen, weil es in der „Cambusa“ so sensationelle Caponata mit Artischocken gab.

Hier habe ich gestern Caponata gemacht, weil wir spontan zu einem Grillabend eingeladen wurden und die im Haus vorhandenen Zutaten nicht mehr knackig genug für Salat, aber für eine lauwarme Caponata gerade noch gut genug waren. Die Zutaten ergaben einen halben Liter Caponata – ich habe sie halt nicht gewogen, sondern in eine Dose mit fahrradtauglichem Verschluss und einem halben Liter Inhalt gefüllt.

Zutaten (für den kleinen Fußballabend):
  • 2 Weiße oder rote Zwiebeln, in Streifen geschnitten
  • 2-3 Knoblauchzehen (ganz, geschält) oder 1 Knollenknoblauch, geschält und geviertelt
  • 4 aromatische Tomaten, ohne Strunk und Kerne grob gewürfelt
  • 1 rote Paprikaschote
  • 2 EL gesalzene Kapern, gewässert
  • 8 grüne italienische Oliven (z.B. von Alnatura), entsteint
  • 1 Stängel Staudensellerie, in feine Scheiben geschnitten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2-3 EL Zucker
  • 5-6 EL milder Rotweinessig oder Aceto Balsamico Bianco (wird milder)
  • 2 EL gehackte Basilikumblätter
  • 1 EL gehackte Minze
  • Olivenöl

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer …

Wolfsbarsch in der Salzkruste und Artischocken-Austernpilz-Gemüse

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Bildquelle: „Deutsche See“ Fischmanufaktur

Auch ich hab es endlich probiert, den Fisch in der Salzkruste zu garen. Und: wow! So zarter, fein aromatischer Fisch,wow. Wow! Sagte ich schon „wow“?

Bisher hatte ich immer das Hauptproblem, dass grobes Salz einfach nicht überall zu bekommen ist. Der 08/15-Edeka von überall um die Ecke hat es jedenfalls nicht im Sortiment, oder nur „Mühlensalz“ für 4 Euro das Pfund. Das ist es mir nicht wert, bei aller Liebe. Und – Sternekochschwätzer bitte mal weglesen – ob das jetzt Meersalz ist oder nicht, ist mir für sowas auch wurst. Salz ist erstmal Salz, Meersalz ist im Fisch genug!

So dermaßen unprofessionell bin ich also an die Zubereitung meines Essens herangegangen. Und trotzdem, es war der beste Loup de Mer, den ich bisher zubereitet habe. Und Fisch und Gemüse haben insgesamt vielleicht 45 Minuten Zubereitungszeit benötigt, weil die Artischocken etwas aufwendig zu putzen sind.

Zutaten (2 Portionen):
  • 2 Wolfsbarsche
  • 2 kg grobes Salz
  • 2 Eiweß
  • 2 große Artischocken
  • 250 g Austernpilze
  • 2 Biozitronen
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl zum Bestreichen der Fische
  • 1 Zweig Rosmarin
  • etwas glatte Petersilie
  • Salz, Pfeffer

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer …

Wolfsbarsch „Diät“

Heute habe ich ein vorgegebenes Diätrezept etwas abgewandelt, womit vielleicht geringfügig mehr Fett in dem Gericht war, es uns aber hervorragend geschmeckt hat.

Vorgegeben waren Wolfsbarschfilets, die ich hätte selbst aus den ganzen Fischen lösen müssen, aber da waren sie mir zu schade dafür. Außerdem habe ich mehr Tomaten verwendet und Artischocken, die gibt es zur Zeit überall frisch. Das hält sich trotzdem alles im Rahmen und war hervorragend, und noch dazu schnell gemacht und schnell gebrutzelt.

Zutaten für 2 Personen
  • 2 kleine Wolfsbarsche (ganz, beim Fischhändler geschuppt)
  • Salz, Pfeffer
  • 500 g Cocktailtomaten
  • 4 Artischocken (die kleinen ovalen,nicht die dicken runden)
  • 1 kleines Bund Basilikum
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 2 TL Olivenöl
  • 10 g Parmesan
  • Saft einer Zitrone
  • 160 g Baguette

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer …

Wolfsbarsch „Diät“

Martina 9:22