Polpette mit Paprikasoße nach Tim Mälzer

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Foto: Polpette mit Paprikasoße nach Tim Mälzer

Polpette mit Paprikasoße nach Tim Mälzer

Polpette sind sozusagen die italienische Version unserer Frikadellen. Vor längerer Zeit hatte ich hier schon einmal ein Rezept mit diesen Hackfleischbällchen verbloggt. Das war eine Version mit Sardellen. Die war sehr lecker, aber bei dem Rezept fehlte eine Soße. Diese Polpette aus der Sendung “Tim Mälzer kocht!” vom 19.4.2014 sind schärfer gewürzt und ohne die Sardellen. Aber es gibt es ausgesprochen leckere Paprika-​Tomatensoße dazu. Ein rundum gelungenes Rezept. Man muss aber etwas Zeit mitbringen, denn es dauert gut eine Stunde, bis das Essen auf dem Tisch steht. Die Soße ist übrigens auch ohne die Polpette lecker und ergibt, nur mit Spaghetti ein schönes vegetarisches Gericht.

Zutaten
  • 1 altbackenes Brötchen (vom Vortag)
  • 150-200 ml süße Sahne
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 rote Paprikaschoten
  • 1 rote Pepperoni
  • 10 El Olivenöl
  • Salz
  • Prise Zucker
  • 1½ EL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 gehäufter EL Tomatenmark
  • 750 ml Tomatensaft
  • 3 TL getrockneter Oregano
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 250 g gemischtes Hack
  • 1 Ei (Kl. M)
  • Pfeffer
  • 350 g Spaghetti
  • 1/4 Bund Basilikum
  • 80 g geriebener Parmesan

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25. Januar 2015 von Jürgen
Kategorien: Hauptgerichte, Sonniger Süden | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Mettenden mit Grünkohl für ….

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Grünkohl  mit Mettenden und Kaminwurzen

Grünkohl mit Mettenden und Kaminwurzen

Willi Koslowski ist ein Schalker Fussballidol. Koslowski ist auch eine der Figuren aus Dieter Fortes Roman „Das Muster”, der unter anderem auch im Ruhrgebiet spielt. Und eine Stelle fand ich so beeindruckend, dass ich sie gerne, nacherzählen möchte. Koslowski, ein Bergmann, war eine Woche verschüttet in der Grube. Fünf Mann waren gestorben. Die Retter fanden die Fünf, und dachten Koslowski ist auch tot. Man bereitete die Beerdigung vor. Die Kinder trugen sechs Namensschilder der Toten. Sie hatten nur fünf Särge und die Bergmannskapelle spielte ihre Trauermelodie. Später fanden sie den Koslowski quicklebendig im Schacht. Als er erfuhr, dass er gerade beerdigt werden sollte, ließ er sich eine Mettwurst geben und lief auf seinen Dackelbeinen, hinter dem Trauerzug her. Auf einer Trompete blies er den Jäger aus Kurpfalz, ging hinter seinem Namenschild mit dem großen schwarzen Kreuz, bis zum Friedhof. Ich finde Koslowski hat dieses Widmung verdient und, dass ich zur Mettwurst noch einen Grünkohl gemacht hatte, hätte Koslowski, zwar nicht beim Trauermarsch, aber hinterher auch geschmeckt. Koslowskis Karriere endete in einer Eckkneipe, nicht als Trinker, sondern als Gastwirt und seine Spezialität waren Soleier. Aber das ist eine andere Geschichte aus dem Pott.

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12. Januar 2015 von Gargantua
Kategorien: Hauptgerichte, Hausmannskost nach Hausfrauenart | Schlagwörter: , , , , , , , | 3 Kommentare

Chinesisches Chrysanthemen-​Huhn (Ju Hua Ji)

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Foto: Chinesisches Chrysanthemen-Huhn

Chinesisches Chrysanthemen-​Huhn

Der zweite Versuch aus dem Kochbuch „Die echte chinesische Küche” ein original chinesisches Gericht nachzukochen. Diesesmal war das Ergebnis deutlich besser als bei dem völlig misslungenen Schweinefleisch süß-​sauer vor einiger Zeit. Chrysanthemen sind bei diesem Rezept nicht dabei. Der Name rührt wohl daher, dass die Fleischstücke durch das kreuzförmige Einschneiden nach dem Frittieren an Blumen erinnern. Nun zumindest tun sie das auf dem Foto im Kochbuch. Bei mir hat das nicht ganz so geklappt. Beim nächsten Mal muss ich die Fleischstücke wohl etwas dünner schneiden. Immerhin war das Ganze sehr lecker. Umhüllt mit dem Eiweiß-​Stärke-​Mantel bleibt das Hühnerfleisch beim Frittieren schön zart und saftig und wird außen knusprig. Die Knoblauch-​Ingwer-​Soße musste ich etwas abwandeln. Da ich keine eingelegte Sichuan-​Paprika hatte, habe ich zwei scharfe Chilischoten genommen und diese entkernt. Die Soßenmenge habe ich gegenüber dem Originalrezept verdoppelt, weil sie mir etwas zu knapp bemessen schien. Und so war es auch. Die doppelte Menge hat gerade so gereicht. Als Beilage passt gut eingelegtes Gemüse oder eine gemischter Salat mit einem asiatischen Dressing.

Zutaten
  • 300 g Hühnerbrust ohne Haut und Knochen
  • Salz
  • 3 EL Reiswein
  • 2 kleine Eier
  • 150 g Maisstärke
  • 40 g Lauch
  • 20 g Ingwer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 30 g eingelegte Sichuan-Paprika (ersatzweise scharfe Bohnenpaste oder zwei Chilischoten)
  • 1 1/2 EL brauner Zucker
  • 1 EL Reisessig
  • 1 TL Sojasoße
  • ca. 250 ml neutrales Pflanzenöl, z.B. Sonnenblumenöl

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04. Januar 2015 von Jürgen
Kategorien: AsiaTisch, Hauptgerichte, Vorspeisen | Schlagwörter: , , , , , , , , | Schreibe einen Kommentar

Leckere Weihnachten …

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… erholsame Feiertage und ein schönes neues Jahr 2015 wünschen wir allen unseren Besuchern!

Adventskranz mit vier Kerzen Weiterlesen →

24. Dezember 2014 von Jürgen
Kategorien: zwischen den Mahlzeiten | Schlagwörter: | Schreibe einen Kommentar

Misslungen: Gebratenes Schweinefleisch süß-​sauer (Gu Lao Rou)

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Foto: missglücktes gebratenes Schweinefleisch süss-sauer

missglücktes gebratenes Schweinefleisch süss-​sauer

Das war ein Satz mit „x”. Obwohl ich mich exakt an das Rezept aus dem Buch „Die echte chinesische Küche” (GU-​Verlag, 1992, ISBN 3−7742−1265−1) gehalten habe, war das Ergebnis nicht so, wie auf dem schönen Foto in dem Buch. Das Fleisch sollte eigentlich knusprig frittiert sein. Das ist aber gründlich schief gegangen. Stattdessen hatte sich die Hülle aus Stärke und Ei vom Fleisch gelöst und das Ergebnis war gebratenes Schweinefleisch und Rührei. Geschmacklich war es durchaus gut aber optisch… na ja, ihr seht’s ja selbst. Ich hatte wohl auch etwas zuviel Maisstärke in die Soße gegeben, denn sie wurde zu dick. Was sich aber mit einem Schuss Wasser wieder richten lies.

Ich wüßte gerne was ich falsch gemacht habe, dass das Fleisch nicht knusprig geworden ist. Wenn jemand ‚ne Idee hat, bitte kommentieren.

Zutaten
  • 200 g mageres Schweinefleisch
  • 1 Ei
  • 1 EL + 1 TL Maisstärke
  • Salz
  • 5 EL + 1 TL Reiswein
  • 50 g Gurke
  • 30 g Porree
  • 10 g Ingewerwurzel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Zucker
  • 2 TL Reisessig
  • 100 ml Erdnuss- oder Sonnenblumenöl
  • 2 EL Tomatenmark

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14. Dezember 2014 von Jürgen
Kategorien: AsiaTisch, Hauptgerichte | Schlagwörter: , , , , , , , , | 3 Kommentare

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