Spaghetti mit Pesto aus grünem Spargel und Walnüssen

Foto: Pesto mit grünem Spargel und Walnüssen

Pesto mit grünem Spargel und Walnüssen

Dieses Rezept habe ich kürzlich Dank Lotta-Martina in einer Ausgabe „Lust auf Genuss“ mit dem Schwerpunkt Spargelrezepte gesehen. Schnell mit dem Smartphone abfotografiert und für spätere Verwendung gesichert – so einfach ist es heutzutage eben mal eine Kopie zu machen. Letzten Sonntag war es dann soweit. Die Spargelernte läßt dieses Jahr sehr zu wünschen übrig. Das liegt zum einen an dem saukalten Wetter, aber auch daran, dass eines der Spargelbeete im letzten Herbst gerodet wurde und das neu angelegte natürlich noch keinen Ertrag bringt. Immerhin gab es eine handvoll Spargelstangen zu ernten – genug für dieses Rezept.

Das Pesto gefällt mir gut. Der Spargelgeschmack kommt gut zur Geltung und Parmesan, Walnüsse und Chili sorgen für einen pikanten Geschmack. Mit dem Basilikum sollte man sehr zurückhaltend sein, damit er nicht dominiert. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Estragon anstelle des Basilikums ebenfalls sehr gut passt. Das probiere ich beim nächsten Mal aus.

Wenn man etwas Zeit hat, sollte man dem Pesto eine halbe Stunde zum Durchziehen gönnen, es wird dann runder im Geschmack.

Zutaten
  • 200 g grüner Spargel
  • Salz
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g Walnusskerne
  • 50 ml Walnussöl
  • 100-125 ml Sonnenblumenöl
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • 6 Basilikumblätter
  • 50 g Parmesan
  • etwas Cayennepfeffer oder gemahlene Chili
  • Pfeffer
  • 500 g Spaghetti oder Linguine
  • Parmesanspäne

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Mediterrane Fischsuppe mit Spargel

Fischsuppe mit Spargel

Ein Rezept, das mich neugierig gemacht hat und das ich abgewandelt habe. Zum einen, weil ich mit den Zutaten zurecht kommen wollte, die ich in meiner Umgebung bekomme, zum anderen, weil ich bestimmte Zubereitungsarten sinnvoller fand. So habe ich den Fond und die Paprikaschoten nicht einfach püriert und dann durch ein Tuch gegossen, sondern die Paprika gegrillt und gehäutet und das Fruchtfleisch später im Fond gelassen. Das Gesiebte und Geklärte ist nicht so meines, außer es macht wirklich Sinn. Frische Miesmuscheln und Vongole bekommt man auch nicht an jeder Ecke. Im Gefrierschrank habe ich jetzt eine Packung Frutti di Mare ohne Muscheln und Garnelen. Da kann ich mir demnächst mal irgendwas mit Calamari draus machen. 😉 Den Spargel habe ich nicht im Ganzen in Wasser totgekocht, sondern in Stücke geschnitten und in wenig Wasser mit Butter und etwas Zitronenschale gedünstet. Für vier Portionen braucht man folgende

Zutaten
  • 2 rote Paprika (oder rot und gelb)
  • 400 ml Fischfond
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • ca. 2 Hände voll Miesmuschelfleisch, Venusmuschelfleisch, Garnelen, Fisch – nach Geschmack
  • 1 Messerspitze Safran
  • Saft und Schale einer Biozitrone
  • Salz, Cayennepfeffer
  • je ca. 400 g grüner und weißer Spargel
  • etwas Butter
  • 8-12 Kirschtomaten
  • Olivenöl
  • 1 Bund Dill

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Straccetti mit Ruccola, Nobel-Gyros auf italienisch

Straccetti mit Ruccola

Straccetti mit Ruccola

Am besten geniesst man dieses Essen nach einem grossen Teller Spaghetti mit Pesto. Nicht weil man nach diesem Essen nicht zufrieden wäre, sondern weil sie nach diesem Essen nie wieder etwas anderes essen wollen. Sie wollen auch Rinderfilet nie wieder anders essen, und auch keinen keinen weiteren Gang danach. Wir haben es auch so gemacht. Eine grosse Portion Spaghetti mit Brennesselpesto. Und dann kamen die Straccetti mit Ruccola. Straccetti sind feinste Streifen vom Rinderfilet, hauchdünn geschnitten, gesalzen und gepfeffert und ganz zum Ende der sehr kurzen Bratzeit ein Teelöffel fein geschnittener Peperoni darüber. Das ist minimalistische Küche vom Besten. Krosse, feine Rindfleischstreifen einfach gewürzt und mit einem Hauch Schärfe. Danke an „Rock the Kitchen“ dort habe ich dieses wunderbare Rezept gefunden.

 

Zutaten für 2 Personen
  • 1 Rinderfilet 200 g
  • 40 g Rauke(Ruccola)
  • ½ Limette
  • 6 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel weisser Balsamico
  • 1 Esslöffel Pinienkerne
  • 1 Teelöffel Kapern
  • 1 Peperoni
  • Pfeffer und Salz

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Ziegenragout in Tomatensoße zur Pasta

Foto: Ziegenragout in Tomatensoße zu Pasta

Ziegenragout in Tomatensoße zu Pasta

Ziege kommt bei nur ganz selten auf den Teller. Dabei ist Ziegenfleisch durchaus lecker. Nur, ich bekomme es so gut wie nie in einem der fußläufig erreichbaren Geschäfte – weder in einem der Supermärkte noch im türkischen Lebensmittelladen. Ein Besuch auf dem Ziegenhof löst dieses Problem allerdings und so probierte ich dieses Ziegenragout in Tomatensoße. Das Gericht ist wohl griechischen Ursprungs, wo Zicklein – vor allem zu Ostern – häufig auf den Tisch kommen. Das Ragout ist nicht nur lecker, sondern hat auch den Vorteil, dass man es gut vorkochen kann – praktisch, wenn man Sonn- oder Feiertags Besuch bekochen will. Ach ja, ein Hinweis noch: wenn man sehr intensiven Zimt hat, so wie ich, sollte man den ggf. etwas früher rausnehmen. 45 Minuten waren hier genau richtig – nach 1 1/2 Stunden wäre mir das Gericht wohl zu zimtig (nicht zu verwechseln mit „zickig“ ;-))  geworden.

Zutaten
  • 3 EL Olivenöl
  • 500 g Ziegenkeule ohne Knochen,  oder Schulter oder Nacken
  • Salz
  • Pfeffer
  • 250 ml Milch
  • 2 Thymianzweige
  • 1 Stück Zimtstange (ca. 2 cm lang)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 400 ml Tomatenpassata (oder gehackte Tomaten)
  • 200 ml Hühnerbrühe
  • 2-3 Stängel glatte Petersilie

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Oberlecker: Ungarisches Paprikahähnchen – Csirkepaprikás

Foto: Ungarisches Paprikahähnchen - Csirkepaprikás

Zartes Fleisch, leckere Soße: Ungarisches Paprikahähnchen – Csirkepaprikás

Wenn ich an ungarische Küche denke, fällt mir spontan Gulasch, Gulaschsuppe und Palatschinken ein und dann erstmal lange Zeit nichts. Geht es euch auch so? Dabei hat die ungarische Küche durchaus mehr zu bieten. Zum Beispiel das Nationalgericht Csirkepaprikás – Paprikahuhn – ein unglaublich leckeres Gericht. Dafür sorgt vor allem die würzige Paprika-Tomaten-Soße in der das Fleisch nach dem Anbraten fertig gegart wird. Man sollte für dieses Gericht auf keinen Fall Hähnchenbrust (noch dazu ohne Knochen) nehmen, Keulen mit oder ohne Rückenstück liefern saftigeres Fleisch. Die Haut muss man vor dem Anbraten unbedingt entfernen. Sie würde am Ende ohnehin nur weich und labberig – kein Genuss. Als Beilage sind Spätzle oder Knöpfle ideal und eventuell noch ein einfacher grüner Salat mit Vinaigrette.

Zutaten
  • 3 Hähnchenschenkel mit Rückenstück oder 6 Hähnchenkeulen
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 1 Dose (400 g) gehackte Tomaten oder drei Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 ml Weißwein
  • 200 g Schmand oder Saure Sahne
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Schweineschmalz (oder ersatzweise Butterschmalz)
  • 2 EL Paprikapulver, edelsüß
  • 2 gestrichene EL Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 TL gekörnte Hühnerbrühe
  • Prise Zucker
Spätzle
  • 250 g Mehl
  • 2 Eier
  • 125 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Butter

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Moules frites, Miesmuscheln und Pommes

Miesmuscheln mit Pommes

Miesmuscheln mit Pommes

Juhu, endlich habe ich es geschafft Moules frites zuhause zuzubereiten. Und ein zweites „Juhu“, endlich mal wieder ein Produkt gefunden, das im Preis gleich geblieben ist. Muscheln kosteten schon immer € 4,99 pro Packung. Noch schnell Karotte, Sellerie und Lauch dazu kaufen und dann ab in die Küche. Zuhause kein „Juhu“ mehr, denn die Muscheln waren im Preis zwar gleich geblieben, aber früher waren es immer 1,5 kg. Und jetzt waren es noch 1 kg Miesmuscheln. Schon mies, oder? Schöngeredet: 1,5 kg waren sowieso immer zu viel. Dafür gibt es die Muscheln nicht mehr im Beutel, sondern sie sind Folie verschweisst und wenn man sie aufmacht schwappt eine Meereswelle aus der Packung. Also weniger Muscheln aber dafür mehr Freude in der Küche. Sie sind in Meerwasser eingeschweisst.

Zutaten
  • 1 kg Miesmuscheln
  • 1 Karotte
  • 1 Scheibe Sellerie
  • ½ Stange Lauch
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Liter Frittieröl
  • 6 grosse Kartoffeln
  • Pfeffer und Salz

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Spaghetti mit Hähnchenbrust in Tomatensoße

Foto: Spaghetti mit Hähchenbrust in Tomatensosse

Spaghetti mit Hähchenbrust in Tomatensosse

Ein schönes, einfaches und schnelles Feierabendessen sind diese Spaghetti mit Hähnchenbrust genau das, was ich gestern gebraucht habe. Die Tomatensoße kommt ohne langes Kochen aus. Das Geheimnis liegt im geriebenen Parmesan. Der sorgt nicht nur für die würzige Note, sondern bindet die Soße, so dass sie schön sämig wird.

Im Gegensatz zu manch anderen Pastasoßen, wie z.B. der schnellen Thunfischsoße, läßt sich diese nicht auf Vorrat kochen oder wieder aufwärmen. Dabei verliert das Hähnchenfleisch und auch der Basilikum leidet darunter. Also bitte immer frisch zubereiten und gleich auf den Tisch bringen!

Zutaten
  • 250 g Spaghetti
  • 300 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 weiße Zwiebel oder 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 Dose (400 g) gehackte Tomaten
  • 3 EL Sahne
  • 20 g geriebenen Parmesan
  • 4 Stängel Basilikum

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Schnelle Tomaten-Thunfisch Soße für Pasta

So, die Osterfeiertage sind vorbei, es darf also auch mal wieder weniger aufwändig gekocht werden. 😉 Die Soße ist nicht nur lecker und schnell gemacht, sie läßt sich auch sehr gut schon am Vortrag zubereiten, schmeckt sie doch aufgewärmt fast noch besser. Bei den Kräutern kann man variieren. Ich habe der Soße mit Oregano und Basilikum einen mediterranen Touch gegeben. Nimmt man stattdessen ein halbes Bund glatte Petersilie und gibt einen Spritzer Zitronensaft hinzu, tritt der Thunfisch etwas stärker in den Vordergrund.

Zutaten
  • 375-450 g Spaghetti (je nach Hunger ;-))
  • 1 Dose gehackte Tomaten (á 400 g)
  • 2 Dosen Thunfisch in Öl (á 195 g = 125 g Abtropfgewicht)
  • 125 ml süße Sahne
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Pfeffer und Salz
  • 1 TL frischen Oregano
  • 1/4 Bund Basilikum
  • 1 TL gekörnte Brühe
  • Prise Zucker
  • etwas gemahlene Chili
  • etwas Milch

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Penne mit Artischocke und Mozzarella

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Haben sie gewusst, dass die Erntezeit von Artischocken von Februar bis Ende April ist? Weiss ich aus dem Fernsehen, ja das bildet. Und wenn man RTL schaut, weiss man auch, welche Käfer man in der Südsee essen kann. Nun interessieren mich die Südseekäfer eher weniger, aber ich habe einen Beitrag über Artischockenanbau in Latium gesehen, das ist ein Landstrich bei Rom. Dort hat die Oma dieses köstliche Essen gekocht und da braucht man kein Rezept. Sie hat es einfach vorgekocht. Und das ist das Ergebnis!

Zutaten für 2 Personen
  •  200 g Penne
  • 1 grosse Artischocke
  • ½ Dose gewürfelte Tomaten
  • 1 Teelöffel Oregano
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 1 Scheibe Schinkenspeck
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 30 ml Gemüsebrühe
  • 1 mittelgrossen Büffelmozarella
  • Pfeffer und Salz

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Gebackene Rote Bete mit Ziegenkäse und Honig

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Ich muss gestehen, dass ich so etwas noch nicht gegessen habe. Rote Bete aus dem Backofen, ist ein ausserordentliches Geschmackserlebnis. Und es ist auch ganz schön entfernt von der verschweissten Variante von Rote Bete, aber auch der sorgfältig zubereiteten, gekochten Variante zuhause. Die Rote Bete, oder auch Randen, wie sie alemannischen Raum bezeichnet werden, bekommen durch die Kombination von Olivenöl und Orangensaft eine eigenwillige Note, fast sanft und  gar nicht erdig und muffig, wie die gekochte Variante, es oft ist. Was wäre ein Foodblogger, ohne Küche? Unmöglich, wie ein Schokokeks ohne Schoko. Was wäre ich ohne Saisonküche, wahrscheinlich ein verlorener, Currywurst essender Junkie. Danke an Saisonküche für das Rezept!

Zutaten, Vorspeise für vier Personen
  • 4 Rote Bete
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 3 Zweige Thymian
  • 1 Bio-Orange
  • 4 Ziegenfrischkäse
  • 1 Esslöffel Honig
  • Meersalz, Pfeffer

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Gebackene Rote Bete mit Ziegenkäse und Honig

Gargantua 18:08